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Der Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Iserlohn setzt sich für die Belange von Menschen mit Beeinträchtigungen ein Vertreter der Wohlfahrtsverbände sind dabei, Politiker, aber insbesondere – das ist ganz wichtig – Vertreter der Selbsthilfegruppen, denn die Menschen selber wissen natürlich am Besten wo sie Unterstützung benötigen Die Aufgabe des Beirates ist die Interessen der Betroffenen zu vertreten Wir gehen in die Öffentlichkeit und zeigen: Was gibt es für Probleme, was können wir verbessern, wie können wir dazu beitragen, dass diese Beeinträchtigungen reduziert und verbessert werden Dass Bordsteine abgesenkt werden wenn Sie für Rollstuhlfahrer zu hoch sind oder wenn neue Vereine gegründet werden Dafür setzten wir uns als Gremium, als Beirat zusammen und haben so viel mehr Potenzial als wenn jeder einzeln für sich etwas versucht zu erreichen Das Besondere am Beirat für Menschen mit Behinderungen in der Stadt Iserlohn ist aus meiner Sicht erstmal die Vielfalt, dass es so viele unterschiedliche Gruppen gibt die dort mitwirken Sehr schön ist es, dass wir an verschiedenen Stellen schon Unterstützung durch den Beirat im CVJM Iserlohn erfahren haben, indem das Ehrenamtliche Engagement dort unterstützt und finanziert worden ist, z.B. über Druckkostenzuschüsse bei der Auflage unseres Reiselust-Prospektes Reiselust im CVJM Iserlohn hat sich zum Ziel gesetzt Urlaubsfahrten für Menschen mit und ohne Behinderung zu gestalten Das kann die Fahrradtour sein die man gemeinsam miteinander unternimmt, durchaus auch mit dem Tandem und jemandem der trampeln, aber nicht das Gleichgewicht halten kann, das kann die Bootsfahrt auf dem Ijsselmeer sein wo wir über das gemeinsame Interesse das Meer zu spüren und zu erleben Urlaub machen, das sind aber auch Urlaubsfahrten wo wir mit Unterstützung der Netzwerk Diakonie, nämlich freigestellten Mitarbeitern, versuchen, Freizeiten und Urlaubsfahrten für Menschen mit ganz hohem Unterstützungsbedarf hinzubekommen Im Bereich der Zielgruppe Menschen mit Behinderung ist es so dass wir mit einer einzigen kleinen Aktivität angefangen haben, Freizeitangebote im Abendbereich an einem Tag in der Woche für Menschen mit Behinderung anzubieten Wenn wir z.B. einen Grillabend in unserer Donnerstagsgruppe nehmen dann ist das so gestaltet dass wir auf der einen Seite schon im Vorhinein einkaufen, Sachen zur Verfügung stehen haben, aber dass dann eben gemeinsam mit allen Beteiligten geschaut wird wer kann was machen, wer hat welche Fähigkeiten und bringt sich auf seine Art und Weise mit ein FC HEISSE SOCKE! FC HEISSE SOCKE! Die FC Heiße Socke ist eine Fußballmannschaft für Menschen mit Behinderung und besteht seit 17 Jahren

Der Grundgedanke des FC Heiße Socke war für Menschen mit Behinderung die gerne Fußball spielen möchten einen Verein zu gründen wo man sich gegen andere Mannschaften messen kann, und das ist uns mit der FC Heißen Socke auch gelungen Die FC Heiße Socke spielt auch auf Turnieren, auch auf eigenen Turnieren, wir machen z.B. alle zwei Jahre ein eigenes Turnier am Nußberg in Iserlohn, da laden wir dann 7-8 Mannschaften ein die aus ganz Nordrhein Westfahlen, aus Essen, Dortmund, Bochum, und spielen dann auf diesem Turnier und messen sich in einem Hallenturnier an einem Nachmittag miteinander, und das ist immer eine sehr erfreuliche Geschichte für die Leute Wir wollen dieses Jahr auch noch ein eigenes Turnier starten, das ist natürlich das Ziel und dann hinterher auch der Lohn des Erfolges für das ganze harte Training das die FC Heiße Socke jeden Donnerstag betreibt Firelands ist eines der vielen Stücke die wir mit einer ganz besonderen Gruppe aufgeführt haben Es ist ein Musical und eine Tanzgruppe in der behinderte und nichtbehinderte Menschen gemeinsam auf der Bühne stehen, tanzen, Musik machen und schauspielern, und das seit ungefähr 18 Jahren Firelands ist eben auch die Zusammensetzung des Ensembles, es gibt behinderte Menschen, nichtbehinderte Menschen, Profis, Amateure, Tänzer, Musiker, Schauspieler, … Diese ganze zusammengewürfelte Gruppe ist das Interessante, und zwar in einem Alter von 11-84 Jahren, das muss man auch noch bedenken Die stehen gemeinsam auf der Bühne, und das ist faszinierend, das ist besonders Das Tolle ist natürlich nicht nur das Ensemble an sich, die behinderten und nichtbehinderten Menschen die gemeinsam agieren, sondern auch das ganze Drumherum, die Leute, die uns unterstützen Das Deutsche Rote Kreuz mit seiner Bereitschaft, mit seinem Fahrdienst, wenn wir auf die Bühne müssen, die Rollstuhlfahrer brauchen Hilfe beim An- und Ausziehen, alle Helfer drumherum, das ist ganz ganz wichtig und toll dass wir die haben, nur gemeinsam sind wir stark und können solche Projekte in die Welt bringen Ich heiße Pamela Prado, bin 26 Jahre alt, bin Lotophedin, und seit einem Jahr leiten wir hier die Gruppe als Übungsleiter der PowerKids Das Tagwerk ist eine Tagesstätte für Menschen mit psychischen Erkrankungen Es ist eine teilstationäre Einrichtung und wir können bis zu 20 Besucher hier betreuen Wenn die Besucher hier mit uns gemeinsam den Tag anfangen dann heisst das dass sie um 8:30 in die Einrichtung kommen, mit anderen Besuchern zusammen frühstücken, anschliessend eine Zeit in den Werkstätten arbeiten, wirklich auch eine sinnvolle Beschäftigung haben, gemeinsames Mittagessen, gemeinsame Nachmittagsangebote und auch Freizeitgestaltung Die Arbeiten in der Werkstatt sind ganz unterschiedlich, es sind kreative Angebote die wir machen, unter ergotherapeutischen Gesichtspunkten, hier wird mit Holz gearbeitet, es wird mit Stoff gearbeitet, mit den unterschiedlichsten Materialien und da schauen wir immer,

dass jeder Besucher auch Dinge ausprobieren kann um überhaupt festzustellen: Wo liegt meine Kreativität Wir bieten seit einiger Zeit eine Trommelgruppe an die ist entstanden aus einem Projekt das nannte sich „Taktlos“, ein musisch-künstlerisches Projekt das wir hier in der Tagesstätte durchgeführt haben Die Gruppe wird geführt von einer freischaffenden Künstlerin, das ist die Antje Hammermann, die schon langjährige Erfahrung mit dem afrikanischen Trommeln hat, und auch im Führen von Gruppen Sie kommt regelmässig einmal in der Woche hier in die Einrichtung und bringt Besuchern und Teilnehmern afrikanische Rhythmen bei Das Seiler Seebad ist 1999 eröffnet worden, ist in allen Bereichen Sauna, Solebad und Sportbad barrierefrei und hat im Solebadbereich und im Sportbadbereich einen hydraulischen Lifter um gehbehinderte Personen und Rollstuhlfahrer in das Wasser zu schwenken Der Rollstuhlfahrer fährt mit seinem Rollstuhl an den Beckenrand Der schwenkbare Lifter wird zum Rollstuhl bewegt, und eine Begleitperson oder das Schwimmbadpersonal hilft der Person in den Sitz Dann wird dieser Lifter über die Wasserfläche geschwenkt und mit einem Hebel hydraulisch ins Wasser abgesenkt Der Lifter ist im Nichtschwimmerbereich installiert, wir haben dort eine Wassertiefe von 90cm – 130cm, je nachdem was dort gerade stattfindet Auszüge aus einer Folge der Hörzeitung „Hören statt Lesen“ Ich bin Brigitte Manthey-Radzuweit, ich bin die hauptamtliche Koordinatorin des Continiu-Projektes „Iserlohner Hörzeitung: Hören statt lesen“ Unser Projekt „Iserlohner Hörzeitung: Hören statt lesen“ ist für Menschen gedacht die nicht mehr in der Lage sind selbst zu lesen und die das Haus auch nicht mehr verlassen können Die Hörzeitung wird jeden Mittwoch von ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unseres ehrenamtlichen Dienstes Continiu in der Zeit von 9 bis 12 Uhr im Studio des Fördervereins Lokalfunk Iserlohn produziert Wir arbeiten mit dem ATZ Hörmedium für Sehbehinderte und Blinde e.V. in Holzminden zusammen Der Stick, der im Studio aufbereitet wird, wird dorthin geschickt, und dort werden die Daten auf CD vervielfältigt und dann an die Abonnentinnen und Abonnenten in Iserlohn verschickt Das Bügeleisenhaus ist ein innovatives Wohnprojekt der Diakonie Wir sprechen von Wohn- und Hausgemeinschaft und wollen an dieser Stelle Menschen, die jahrelang, teilweise jahrzehntelang im Wohnheim lebten eine neue Alternative, eine neue Wohnform anbieten Menschen, die alleine nicht leben könnten, denn wir haben ja auch das ambulant betreute wohnen, man lebt alleine, wird ambulant betreut,

die aber in dieser Gruppe die Sicherheit haben und sich diesen Schritt aus dem Wohnheim zugetraut haben Jede Bewohnerin und jeder Bewohner hat ein eigenes Zimmer und ein eigenes Bad, Wohnzimmer und Küche werden gemeinsam genutzt Es gibt zwei Etagen wo jeweils fünf Menschen leben, im Dach gibt es noch mal zwei Wohnungen Das Bügeleisen ist barrierefrei, d.h. auch Rollstuhlfahrer können es nutzen Wir haben auch einen Rollstuhlfahrer den wir dort betreuen, der Eingang ist ebenerdig, es gibt einen Fahrstuhl der alle Etagen miteinander verbindet, die Türen sind entsprechend breit, all die Features die zu beachten sind Die Stadt Iserlohn bietet wirklich viele gute Beispiele für Barrierefreiheit, oft sind es auch nur kleine Schritte die zu beachten sind Beispielsweise gibt es ein Restaurant bei dem Rollstuhlfahrer schellen können, der Wirt kommt dann heraus und setzt Schienen an damit die Gäste die Stufen überwinden können Das selbe Restaurant bietet auch eine Karte für Menschen mit Sehbehinderung und blinde Menschen Allgemein versuchen wir, die Situation für Menschen mit Behinderungen hier in Iserlohn zu verbessern Es ist schon sehr viel passiert, z.B. auch im kulturellen Bereich Im Parktheater gibt es jetzt die Ringschleifenanlage sodass Menschen mit Hörbeeinträchtigung ein Stück im Theater besser geniessen können Das Theatererlebnis erfüllt sich erst dann wenn alles Andere stimmt Nicht nur die Raumtemperatur, man muss ja im Theater auch den Text verstehen Natürlich möchten wir auch den Zugang zum Theatererlebnis erleichtern und niemanden ausschliessen, nicht über den Preis, aber auch nicht dadurch dass er eine Behinderung hat Das Parktheater ist in den letzten Jahren behindertengerecht ausgestattet worden, und trotz knapper Kassen kann man etwas bewegen wenn es tolle Menschen gibt die mitmachen Alle an einem Strang, und die Anschaffung dieser induktiven Mithöranlage war für uns hier vor Ort eine Revolution Das ist so ein schlagartiger Erfolg geworden, dass wir im nächsten Jahr sofort bei den Ermöglichern, nämlich beim Beirat für Menschen mit Behinderungen und beim Ermöglicher und Sponsor Hörakustik Hesselbach anklopfen mussten und sagen mussten: „Bitte, stockt noch einmal auf“ Die Anlage nutzen nicht nur Menschen mit Beeinträchtigungen, die Besucherstruktur im Theater ist nun mal älter Dann lässt die Hörleistung nach, und diese Brücke schafft einen Zugang! Man stört keinen Nachbarn, es ist wirklich eine tolle tolle Leistung und ich bin glücklich Die Iserlohner Werkstätten sind offiziell ein Unternehmen zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderung Wir verstehen uns als Dienstleister und stellen als Dienstleistung berufliche Bildung und unterschiedliche Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung zur Verfügung die im Raum Iserlohn und Umgebung wohnen und in der Werkstatt ihren Arbeitsplatz finden Die Palette an Arbeitsplätzen ist relativ gross Um eben auch den Bedürfnissen und Wünschen der Menschen mit Behinderung entgegen zu kommen bieten wir unterschiedliche Arbeitsbereiche an aus den Bereichen Dienstleistung, Wäscherei, Landschaftsgärtnerei, Büroservice, oder auch im Bereich der industriellen Montage, die Elektromontage, diverse Montagebereiche die sich mit dem Thema Metallverarbeitung auseinandersetzen Metallbearbeitung haben wir in dem Sinne nicht Eigentlich orientieren wir uns an der heimischen Industrie, und das was die heimische Industrie an Dienstleistungen

oder an Produkten fertigt oder zur Verfügung stellt ist gleichzeitig dann auch immer Thema für die Werkstatt Wir haben momentan an fünf Standorten in Iserlohn und Umgebung mehr als 1.000 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung, zunehmend auch Arbeitsplätze außerhalb des Daches der Werkstatt, nämlich in heimischen Betrieben Ganz unterschiedlicher Art, beispielsweise in Hotels oder auch in Seniorenzentren haben wir Arbeitsplätze die wir von der Werkstatt aus begleiten, die aber eben nicht mehr unter dem Dach der Werkstatt direkt angesiedelt sind Der Beirat für Menschen mit Behinderung ist eine wichtige Institution in Iserlohn weil er alle Arbeitsbereiche bzw. alle Lebensbereiche für Menschen mit Behinderungen im Blick hat Übergreifend die Lebensbereiche Wohnen, Freizeit, Arbeit, und da spielt der Beirat eben die koordinierende wichtige Rolle In Iserlohn ist ganz viel passiert in den letzten Jahren und der Beirat für Menschen mit Behinderung hat seinen festen Platz in allen Abläufen. Wir werden mit einbezogen in zukünftige Planungen, aber natürlich gibt es noch viel zu tun, und daran wollen wir weiter arbeiten Manchmal hapert das Glück nur an so einem Wenigen, aber wir hätten es nie realisieren können ohne die Unterstützung vom Beirat, aber auch ohne die Unterstützung aus der Wirtschaft Für die weitere Zukunft ist es wirklich wichtig dass wir den Beirat der Menschen mit Behinderung weiter ausbauen, noch intensiver arbeiten, und sehr viel Unterstützung bekommen, damit wir immer in der Lage sind den Menschen mit Behinderung zu helfen und innovativer und zukunftsorientierter zu arbeiten Barrierefreiheit ist ein ganz wichtiger Begriff wenn man an die Entwicklung von Städten denkt, wenn man an die Attraktivität von Städten denkt Denn Barrierefreiheit nutzt natürlich nicht nur Menschen im Rollstuhl, das wäre schon Argument genug Barrierefreiheit herzustellen, eine Rampe beispielsweise als Ergänzung oder als Alternative zu einer Treppe hilft auch den älter werdenden Menschen, hilft auch jungen Familien, der Mutter mit dem Kinderwagen In diesem Sinne danke ich allen die an dem Film mitgewirkt haben, allen die im Beirat und darüber hinaus mithelfen die Situation von Menschen mit Beeinträchtigungen in unserer schönen Stadt zu verbessern

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