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Willkommen bei lookslike! Urlaub machen heißt ja nicht zwangsläufig immer, ab ins Ausland. Das sieht man spätestens, wenn man sich hier mal umschaut, ich befinde mich nämlich mitten in der Sächsischen Schweiz und die hat nicht nur spektakuläre Natur zu bieten, sondern auch einige heiße Instaspots und das beste ist: Dresden liegt auch direkt um die Ecke Klingt für mich also nach einer perfekten Mischung aus Städtetrip und Natur-Urlaub. Und das klingt nicht nur gut, das sieht auch einfach überragend aus Ich meine, hallo, zieht euch mal diese Bilder hier rein. Und die Basteibrücke hier die will ich unbedingt sehen Als Reiseführer nutzen wir wie immer Instagram und wir starten in Dresden Da checken wir unter anderem ein bisschen Streetart aus und schauen uns den schönsten Milchladen der Welt an Danach geht‘s dann ab in die Sächsische Schweiz. Da besuchen wir das schönste Dorf Sachsens, heben einmal ab in die Luft und wir wollen die größte Bergfestung Europas gern bei Sonnenaufgang sehen! Wir starten von Köln aus nach Dresden Mit dem Zug sind wir so 6-7 Stunden unterwegs Mit wir meine ich übrigens den Mann an der Kamera – Sebastian und mich! Kommst du mit? Klar! Hotel ist direkt ums Eck, das ist schon mal gut Und das liegt mitten im Szene- und Ausgeh-Viertel von Dresden: der Neustadt Die steht vor allem für eine Menge Streetart, hunderte von Kneipen und viele Studenten Da ist es schon Backsteinhaus Cool Und Obacht: ich weiß nur, es gibt Themenzimmer und ich weiß nicht, welche Themen wir abbekommen haben Auf Insta konnte man die Themenzimmer zwar noch nicht sehen aber das erste Zimmer wirkt auf uns recht eindeutig! Ich würde jetzt mal sagen das ist das Königszimmer Ich finde, das Zimmer sieht mehr nach dir aus. Euer Hoheit Wenn du das Zimmer nimmst, werde ich dich nur noch Euer Hoheit nennen Okay, Hand drauf Kein Problem für mich Eure Hoheit, Sie haben hiermit dieses Zimmer gewonnen Zu Ihren Diensten, eure Hoheit! Ich bin sehr gespannt Nee, das hier ist eher fürs Volk! 100 Euro zahlt man übrigens ungefähr für eine Nacht im Königszimmer und auch in diesem hier! Na dann: gute Nacht! Am nächsten Morgen wollen „eure Hoheit“ und ich die schöne Barockstadt zu Fuß erkunden und wir haben es auf ein ganz bestimmtes Insta-Motiv abgesehen! Wir sind jetzt unterwegs zu einem der schönsten Milchladen, zumindest laut Instagram, und bin mal gespannt was der in echt kann Um den zu finden müssen wir – entgegen der schönen Insta-Fotos erst mal an viel Baustelle vorbei. Der Eingang liegt nämlich ziemlich unerwartet direkt an der Hauptstraße! Hallo! Können wir reinkommen? Die Pfundsmolkerei gibt es schon seit 140 Jahren Hier wurde die erste Kondensmilch erfunden Außerdem wurde sie vom Guinnessbuch der Rekorde zum „Schönsten Milchladen der Welt“ gekürt So mitten zwischen diesen modernen Läden auf einmal so ein kleiner uriger Laden mit so Kacheln, wo du das Gefühl hast, du bis in einem anderen Jahrhundert gelandet Heute kann man hier regionale Spezialitäten kaufen und auch verköstigen Was sollte man denn unbedingt probieren, wenn man hier ist? Milchgrappa – der besteht aus Kondensmilch und Grappa… Milchgrappa? Milchgrappa. Können Sie gerne einen Schluck probieren Okay Biste dabei? Na dann: auf den König, ne! Riech mal dran – riecht super frisch ne? Ein Grappa am Morgen, vertreibt Kummer und Sorgen, habe ich gehört Sehr süß, aber es ist wirklich so… also ein gutes Frühstück! Aber du hast den jetzt auch einfach so weggekippt! Als König ist man das einfach gewohnt Ein Insta-Fund, der sich auf jeden Fall richtig gelohnt hat! Gut gestärkt geht es jetzt Richtung Innenstadt. Der Weg dahin führt uns direkt an der Elbe entlang Und was sagst du bis jetzt? Schon schön, ne? Grüner als gedacht, irgendwie

Dresden zählt zu den grünsten Städten Europas Die Stadt hat über 600 Parkanlangen und wird übrigens auch als Elbflorenz bezeichnet Angekommen in der Innenstadt ist die Frauenkirche natürlich Pflicht: sie gilt als das Symbol der Versöhnung! Und auch den Dresdner Zwinger solltet ihr euch nicht entgehen lassen Der ist ja riesig! Das ist richtig schön! Wahnsinn, das würde man überhaupt nicht denken, wenn man die hochkommt, dass man auf einmal so einen gigantischen Blick hat Das Barock-Bauwerk stammt aus dem 18. Jahrhundert und ist heute vor allem ein Kultur-Ort mit Museen, Galerien, einem wunderschönen Innenhof und, okay, leider aktuell auch mit Baugerüst Aber schöne Ecken gibt es hier auf jeden Fall mehr als genug Ein perfektes Plätzchen zum Entspannen und Picknicken! Prost! Unser nächstes Ziel hat es mir persönlich ganz besonders angetan Wir sind auf der Suche nach LIEBE… ich hab nämlich auf Instagram eine ganz bestimmte Botschaft gefunden, und die muss irgendwo hier in der Nähe sein, ich bin mal gespannt, ob wir das finden, ich hoffe es Den Schriftzug soll es an den Brühlschen Terrassen geben und die waren früher ein Teil von Dresdens Festung. Heute ist es vor allem eine Flaniermeile, wo wir hoffentlich unseren schönen Schriftzug finden werden… Ich dachte, das wären die, aber hier steht jawohl nix drauf! Ja gut, manchmal hat man ja auch Pech, dass man Sachen auf Instagram sieht und sie sind dann einfach weg Aber ich sag mal: Liebe finde ich hier nicht! Na ja, so ist das eben mit Streetart und das macht den Charme ja auch ein bisschen aus Ich hätte es natürlich gerne gesehen, leider ist es weg, aber dann müssen halt selber ein bisschen Liebe auf die Treppe bringen Komm her Das ist aber auch so ein Instagram-Paradebeispiel, also, macht man ein Foto in diese Richtung nach oben, hat man richtig schöne Kulisse, schaut man allerdings mal in die andere Richtung, ist alles voll mit Baustelle Das sind dann halt so die Bilder, die man nicht bei Instagram sieht Auf den nächsten Insta-Spot freue ich mich persönlich richtig, richtig doll, weil nicht nur das Bild auf Instagram ist spektakulär, sondern auch die Geschichte hinter dem Gebäude ist ne richtig gute Denn wer denkt, das sei eine Moschee, liegt falsch Das hier ist Yenidze – die erste Zigarettenfabrik Dresdens. Dass man das niemals erwarten würde – ist Absicht, denn als sie 1909 entstand, war es verboten Gebäude in der Stadt zu bauen, die aussehen wie Fabriken. Also wurde man kreativ… Boah, das sieht schon richtig, richtig cool aus. Vor allem in diesem Stadtbild, was so geprägt ist von diesen super alten Gebäuden, dann super viele moderne Gebäude, und dann dieses moscheeartige Gebäude dazwischen, das ist schon echt verrückt Kein Wunder, dass die Yenidze so ein beliebter Insta-Spot ist Die Frage ist nur – wo wurde unser Foto gemacht? Könnte ein Parkhaus sein oder so Gegenüber scheint zumindest schon mal eins zu sein! Muss ja auf der Dachterrasse sein Und Dachterrasse heißt ja bekanntlich: viele Treppen Die Spannung steigt Oh, es ist schonmal leer, das ist gut Ja Oh, doch. Geil! Das ist halt auch wieder geil, wenn man dann so ein Instagramfoto sieht und guckt, wo das gemacht wurde, bekommt man im Zweifel eine richtig gute Sicht auf das Gebäude Wie geil ist das denn? Heute ist die Yenidze ein Bürogebäude. In der Kuppel befindet sich aber auch ein Restaurant mit Dachterrasse Und auch, wenn das nicht ganz genau unser Insta-Spot ist, haben wir dank des Bildes einen mega Blick auf die Yenidze bekommen! Und machen unser ganz eigenes Insta-Bild! Dankeschön! Dass du mir deinen Thron leihst! Ich weiß nicht, ob das nicht sogar fast ein bisschen cooler ist Da wird der Fotograf sich ärgern, dass wir das so gut nachgestellt haben Mindestens genauso cool – okay, vielleicht sogar noch einen Ticken cooler sieht es in der Dresdner Neustadt aus. Das Szene-Viertel ist auf jeden Fall ein krasser Kontrast zur klassischen Innenstadt, denn hier findet man vor allem eines: Streetart! Hier ist echt ALLES voll mit Graffiti… Es gibt kein Haus, wo keins dran ist

Hier werden übrigens auch verschiedene Touren angeboten, bei denen die Geschichten hinter den teils sehr politischen Bildern erklärt werden Krass! Boah, das ist ja die komplette Hauswand Ziemlich großes Graffiti mit nem ziemlich großen Statement Nämlich: geht Wählen! Und das auf 420 Quadratmetern! Wie geil ist das denn, guck mal hier! Das ist ein Elektroladen. – Für Mäuse vielleicht Aber wenn man hier aufmerksam durch die Straßen geht, dann entdeckt man solche kleinen Schätzchen hier und die entdeckt man auf Instagram nicht unbedingt Was man aber bei Instagram auf jeden Fall findet, sind die Kunsthofpassagen Und die wollen wir nach diesem Bild hier auf jeden Fall sehen! Kurz davor fällt uns aber noch was anderes ins Auge… Eine Bier-Bar Lohnt sich’s, reinzugehen? Ja, viel Bier, viel Bier! Viel Bier klingt gut Wie viele Biere habt ihr denn? Zwischen 300 und 400 What? Dürfen wir auf Abstand die Maske abnehmen? Dass wir sprechen können? Und wie kommt man nach Dresden und macht einen Laden auf mit 300 verschiedenen Bieren? Eine gute Frage. Dies war der erste Bierladen in Germany, in Deutschland, keine Ahnung warum, aber es geht wirklich gut hier, wir haben viele Bierliebe in Dresden, viele international Leute, die genau für diesen Laden kommen, es ist wirklich toll Und du hast immer gerne Bier getrunken. Ja, ich liebe Bier Die Liebe teilen wir! Und ich sag mal: wer hier kein Bier trinkt, der hat ja irgendwas falsch gemacht ne! Cheers! Das geht ja immer weiter Ja gut, irgendwo müssen die 300 Biere ja auch hin ne! Das ist ja megaschön! Hey, das ist unser Instaspot! Wie geil ist das denn? Zwei Biere in der Hand und den Insta-Spot gefunden Na, wenn das mal keine Win-Win-Situation ist. Darauf trinken wir! So und weil wir unseren Insta-Spot hier so schnell gefunden haben, gibt es nach dem Bier noch kurz einen kleinen Luftsprung Die Kunsthofpassagen haben natürlich noch mehr zu bieten Jeder Hof ist von unterschiedlichen Künstlern liebevoll gestaltet worden und trägt ein anderes Thema. Das sieht man auch ziemlich deutlich an den Fassaden der Häuser Und während der Abend hier so langsam ausklingt, haben wir noch ein kleines Highlight geplant: nämlich Kino! Und das mit ein paar tausend Leuten Direkt an der Elbe. Mit nem ganz guten Ausblick… Das ist ja ne Hammer-Kulisse hier… Mega, oder? Zieh’s dir rein, und zum Sonnenuntergang Und auch Wahnsinn, wie viele Plätze es hier gibt Die Filmnächte am Elbufer sind das größte Freilichtkino Festival in Deutschland, denn hier gibt es – Achtung: 3.640 Besucher pro TAG Aktuell sind es rund tausend Plätze und für den Eintritt zahlt ihr 9,50 Euro! Wie gemütlich! Und so lassen wir unseren Abend in Dresden in schönster Kulisse entspannt ausklingen Am nächsten Tag geht es für uns weiter in den Osten: Auf in die Sächsische Schweiz! Und die liegt – je nachdem wo ihr genau hinwollt – so 30 bis 50 Kilometer von Dresden entfernt Da wartet auf jeden Fall ein Highlight, auf das ich mich echt mit am meisten freue: die Bastei-Brücke! Jetzt geht es aber erstmal in das Dorf Schmilka! Das wurde als „schönstes Dorf“ von Sachsen ausgezeichnet Krasser Kontrast zu Dresden, aber genau das Richtige jetzt nach der Stadt, oder? Also auf nach Schmilka. Dass die Uhren hier ein bisschen anders ticken als in Dresden, merken wir schon bei der Ankunft recht schnell… Unsere Fähre haben wir wohl verpasst Aber ich sag mal so: so wie das aussieht, ist sie auch schnell wieder da Geil, hier gibt es aber auch gar keinen Fahrplan oder so Nee, hier muss man Winken Und Winken funktioniert. Also ab auf die andere Elbseite! Denn Schmilka ist ein ganz besonderes Dorf. Hier ist alles BIO!

Von den Unterkünften bis zur Gastronomie entspricht hier alles ökologischen Kriterien und: in ein paar Jahren will Schmilka komplett autark sein! Hier könnt ihr nicht nur übernachten – ihr könnt euch auch durchs Dörfchen treiben lassen, ein Bier aus der eigenen Brauerei im Hof nehmen oder stundenlang an der Elbe spazieren Der erste Eindruck: es ist einfach super schnuckelig, urig und gemütlich, ich bin gespannt auf unsere Unterkünfte Aber weil wir so früh unterwegs sind, können wir die leider noch nicht sehen Deswegen geht es erstmal in die Wanderschuhe! Ich hab jetzt richtig Bock zu Wandern Fehlt nur noch Proviant! Da oben ist glaube ich eine Bäckerei. Mit Holzbackofen Oah, das hört sich richtig gut an Hallo! Wo wollen Sie denn hin? In die Bäckerei. Dann müssen wir hier rein Kommt man hier einfach mitten in die Backstube! Damit hab ich jetzt nicht gerechnet Darf ich kurz die Maske abnehmen? Dankeschön. Ach, wie cool, und sie haben auch gerade das ganze Brot in den Ofen geschoben. Was ist das, Roggenbrot? Nee, unser Mischbrot Sieht sehr gut aus Und was steht heute noch auf dem Programm, was wird heute noch gebacken? In dieser urigen, kleinen Backstube wird schon seit 350 Jahren im traditionellen altdeutschen Holzbackofen gebacken Nicht nur Brot – auch diese riesigen Wagenräder! Man kann den Kuchen komplett umarmen Also wir haben jetzt gleich eine längere Wanderung vor uns, was sollten wir unbedingt einpacken? Was würden Sie uns empfehlen? Handbrote und süße Teilchen Wunderbar, das klingt gut, das machen wir. Danke, dass wir hier so reinschrneien durften Handbrote sind übrigens Hefebrötchen mit Gemüse, Schmand und Käse überbacken Also ohne Flachs: Die Handbrote wiegen glaub ich gefühlt drei Kilo Und jetzt sag du mir noch einmal, dass du viel Equipment schleppen musst, ja? Ich hab die Handbrote im Gepäck! Jetzt geht es aber ab in die Natur! Und davon gibt es in der Sächsischen Schweiz eine ganze Menge Der Nationalpark ist nämlich fast 94 Quadratkilometer groß Hier gibt es über 1100 Kilometer markierte Wanderwege und die führen mitten durch das Elbsandsteingebirge Die zerklüfteten Sandsteinfelsen sind das Merkmal dieser Region und nicht nur bei Kletter- und Wanderfans beliebt, sondern auch auf Insta sehr gefragt! Wir befinden uns jetzt gerade mitten in der Sächsischen Schweiz im Nationalpark und sind gerade auf dem Weg zum Kuhstall! Sieht auf den Instagram-Bildern auf jeden Fall besser aus, als es sich anhört, und das Coole ist, von da aus soll man einen mega Blick über die ganze Natur hier haben Und ein mega Blick über die schöne Natur heißt in dem Fall natürlich auch: 7 Kilometer bergauf! Es ist schon nicht so unanstrengend Merkst du es schon in den Beinen? Nee, das noch gar nicht, ich merk’s nur daran, dass wir uns weniger unterhalten Am Anfang haben wir noch Witzchen gemacht, und jetzt ist langsam Stille angesagt Und stille zweieinhalb Stündchen später… Ich glaub jetzt müsste es doch da oben sein oder? Es ist hier, direkt hier! Boah, das ist mega schön. Wie so ein Bilderrahmen, wo du so ins Panorama guckst Bevor wir jetzt zum Panorama gehen und uns richtig belohnen, machen wir einmal den Klassikerschuss Der Name Kuhstall kommt vermutlich übrigens daher, dass hier im dreißigjährigen Krieg das Vieh versteckt wurde Und es lohnt sich, auch mal hinter den Stall zu gucken! Wie krass du hier in die Weite gucken kannst Ich hab jetzt auf jeden Fall beobachtet, dass alle, die hier standen, auch da vorne reingegangen sind. Zur Himmelsleiter Ich habe keine Ahnung, was das ist, das habe ich auf jeden fall nicht bei Instagram gefunden Aber das klingt auf jeden Fall spannend. Sollen wir da mal hochlatschen? Und hoch heißt in dem Fall: über 108 – ähh sehr schmale Stufen! Ja gut, es ist so eng, dass es quasi wieder gesichert ist Die 108 Stufen lohnen sich aber auf jeden Fall! Denn eine Etage höher ist der Blick noch überragender!

Auch wenn man hier echt deutlich sehen kann, dass die Dürre und der Borkenkäfer die Sächsische Schweiz rund 20 Prozent des Waldes gekostet haben Wer eine Wanderung hier hoch zum Kuhstall macht, der sollte die Himmelsleiter auf jeden Fall nicht auslassen! Nach einer wohlverdienten Pause und 3 Kilo Handbroten geht es für uns zurück nach Schmilka Denn zum Abschluss des Tages wollen wir natürlich endlich unsere Zimmer beziehen und die sind sehr unterschiedlich Die erste Unterkunft bekommt ihr für 70 Euro und ist die einfachste hier in Schmilka Einfach, aber gut Ganz ehrlich: mehr brauchst du doch auch nicht Unterkunft Zwei liegt im historischen Forsthaus und kostet knapp 130 Euro die Nacht Hier hat man auf jeden Fall jede Menge Platz und kann sich das Apartment auch entspannt mit mehreren und mit ihm hier… teilen Wer von uns wo schläft, wird zum Abschluss des Tages mit dem legendären Spiel Pisspott fair ausgezockt So, jetzt aber ab ins Bett Der nächste Morgen beginnt FRÜH – um 4 Uhr genauer gesagt Denn wir wollen die größte Bergfestung Europas bei Sonnenaufgang sehen! Dafür haben wir einen Mietwagen gebucht, denn so früh fährt hier noch keine Bahn! Auf ner Skala von eins bis zehn: wie müde bist du? Äh… elf? Na wir werden schon wach auf der Fahrt! Zur Festung Königstein ist man ungefähr 20 Minuten unterwegs Hoffen wir mal, dass sich das frühe Aufstehen auch lohnt Von hier aus kann man noch nicht so viel sehen, aber man sieht jetzt schon, dass die Sonne aufgeht. Das wird schon rosa da hinten Und wir haben sie ganz für uns Haben wir. Und das bei Sonnenaufgang Über 800 Jahre Geschichte stecken in der größten Bergfestung Europas mit Bauwerken der Spätgotik, der Renaissance, des Barock und des 19. Jahrhunderts Und bei diesem idyllischen Sonnenaufgang wollen wir jetzt unbedingt dieses Insta-Motiv an der Festung finden und fotografieren! Stellt sich nur eine Frage… Nachteil ist, ich bin mir gar nicht sicher, ob wir unseren wunderschönen Insta-Spot finden, weil ich nicht weiß, ob wir dafür in die Festung müssen Die öffnet nämlich erst um 09 Uhr! Dafür sparen wir uns den Eintritt von 12 Euro! Die ist ja riesig. Krass! Das ist halt auch ein Nachteil von Instagram: Man sieht die Bilder, aber man kann eigentlich gar nicht ganz genau sagen immer, wo das ist Aus der Orientierungskarte werden wir auch nicht so richtig schlau Und als wir uns selbst auf die Suche machen stellen wir fest: die Burg aus dem 13. Jahrhundert hat viele – ja sehr viele Türmchen… Der hier? Nee, ne? Ich seh ein Türmchen, aber das ist gelb Überall Türmchen. Türmchen, Türmchen Das Türmchen wurde abgebaut Aber irgendwie habe ich das Gefühl, es kommt gleich Man kommt da nicht weiter Mensch, Sebastian, wir haben zwar kein Türmchen gefunden, aber wenigstens ein Mauerblümchen Okay, war ein schlechter Gag, weiter zum Türmchen Hätten wir vorher gewusst, dass die Burg so groß ist wie 13 Fußballfelder – wären wir vielleicht etwas durchdachter an die Turm-Sache rangegangen. Aber – wer hätte es gedacht? Da isser! Da isser!! Geil! Ich hätte nicht gedacht, dass wir das noch finden Nach einer Stunde dumm rumlaufen. Ja, ohne Scheiß Sieht auch echt schon abgefahren aus Da hat sich der Türmchen-Lauf ja doch noch gelohnt! Jetzt will ich aber unbedingt DIESES Insta-Motiv hier sehen: die Basteibrücke! Die ist für mich einfach das SCHÖNSTE Motiv in dieser Region Und scheint nicht nur mir so gut zu gefallen… Krass, wir sind schon so früh Scheint einiges los zu sein Es ist 8 Uhr wohlgemerkt! Egal. Hauptsache wir sehen diese phänomenale Brücke! Okay, das hat man sich irgendwie anders vorgestellt oder? Hier ist ein Hotel, hier ist ein Biergarten, hier ist ein Restaurant… aber noch keine Bastei! Die soll aber direkt hinter dem Hotel liegen! Können wir uns irgendwie gar nicht vorstellen…

Müssen wir zur Basteibrücke runter? Sie können hingehen, wo Sie wollen. Ja, aber da möchte ich gerne hin Ach, wir sind direkt jetzt drauf? Okay, wir sind jetzt quasi auf unserem Instaspot Auf der Basteibrücke Von der 80 Meter langen Brücke haben wir den bis jetzt schönsten Blick auf die markanten Felsformationen, die diese Region so besonders machen Aber hier ist schon jetzt richtig voll Die Bastei ist auch das beliebteste Ausflugsziel der Region! Jährlich wird sie von rund 1,5 Millionen Menschen besucht Und den Touristen muss man eigentlich auch nur folgen, um an unseren Insta-Spot zu kommen Oh, was für ein Blick Da ist sie: die Bastei-Brücke! Und die kann auch in der Realität mit Instagram mithalten! Für mich bleibt sie auf jeden Fall das schönste Motiv! Nach kurzem Verschnaufen, gibt’s zum Abschluss unserer Reise nochmal ein Highlight, auf das ich mich richtig freue! Im 30 Kilometer entfernten Pirna warten nämlich schon zwei Ultraleichtflieger auf uns, mit denen wir gleich über die Sächsische Schweiz fliegen werden! Wie oft bist du schon mit einem Ultraleichtflieger geflogen? Ultra oft. Nicht. Und du? Ultra Null Vielleicht finden wir das ja ultrageil In der Abendsonne soll es sich auf jeden Fall ultra lohnen! Dann gehen wir mal Haollosagen, ne? Hi, ich bin Jana Sind das schon die beiden? Die sehen ja richtig, richtig cool aus Für 30 Minuten Flug zahlt ihr übrigens nur 75 Euro Und in der Zeit soll man laut Flugschule schon fast alle Highlights der Region sehen können… Müssen wir irgendwas beachten? Oder können wir direkt loslegen? Kotztüten noch bereitlegen Jetzt mach mir doch nicht direkt vorher Angst. Ich flieg bei dir mit Okay, jetzt wo die Sitzplätze geklärt sind, werden die nach kurzer Einweisung auch direkt eingenommen Okay, dann Bis gleich! Und dann geht für uns endlich ab in die Luft Von hier oben seht ihr neben dem Blick auf das Elbtal echt nochmal ALLE Highlights, die die Sächsische Schweiz zu bieten hat inklusive der Festung Königstein… ihr wisst schon – die mit den vielen Türmchen! Der Flug über das Elbsandsteingebirge hat sich auf jeden Fall nochmal richtig gelohnt und uns einen krönenden Abschluss beschert in einer Region, in der wir bestimmt nicht das letzte Mal waren! Also, das war jetzt auf jeden Fall nochmal ein richtiges Highlight, spätestens jetzt habe ich mich in die Sächsische Schweiz verliebt. Ich hatte es vorher ehrlich gesagt gar nicht so auf dem Schirm, aber es ist ein wahnsinnig abwechslungsreich und gepaart mit Dresden einfach eine perfekte Kombi, macht richtig Bock Ich würde auf jeden Fall gerne noch ein paar Tage dranhängen Wie hat euch denn eigentlich die Kombination aus Städtetrip und Natururlaub gefallen? Zieht ihr das für euch auch in Betracht? Und habt ihr jetzt vielleicht auch ein bisschen mehr Bock, Deutschland mal zu bereisen? Schreibt uns das doch mal in die Kommentare. Und wenn euch unser Kanal gefällt, dann abonniert ihn doch gerne und wenn ihr die Glocke aktiviert, dann verpasst ihr auch keine Reise mehr von uns

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