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Hallo und herzlich willkommen bei Looks like und herzlich willkommen in Albanien, bzw. genauer gesagt in den albanischen Alpen Wir sind im Norden des Landes unterwegs, wollen mal schauen ob es wirklich so schön aussieht wie es auf den Instagrambildern so scheint, und was man hier noch alles so entdecken kann. Los geht’s! Wir fliegen mit dem Flugzeug nach Tirana, der Hauptstadt Albaniens Der Flug dauert etwa zwei Stunden Von hier aus geht es direkt mit einem Fahrer weiter nach Shkodra, in den Norden des Landes Hier liegen nämlich die albanischen Alpen, unser eigentliches Reiseziel. Auch auf dieser Reise benutzen wir Instagram als Reiseführer. Unter dem Hashtag Albanien Alps findet man vor allem Naturfotos Die Landschaft draußen sieht aktuell aber noch eher so aus, wie sich viele Albanien vielleicht vorstellen, eher heruntergekommen, staubig und nicht wirklich fotogen Unser Fahrer scheint ein ganz netter Typ zu sein. Das mit den Handys beim Autofahren wird hier allerdings eher locker gesehen Die Fahrt dauert zwei Stunden und kostet 40 Euro für deutsche Verhältnisse ziemlich günstig. Am Nachmittag kommen wir in Shkodra an und auch in unserem Hostel für die erste Nacht Schaun wir mal, ob jemand zu Hause ist Das Hostel hat ziemlich gute Online- Bewertungen und war das allererste in der Stadt. Ein Einzelzimmer kostet hier 30 Euro, also durchschnittlicher Hostel-Preis Das Praktische: alle Trips, die man machen möchte, können direkt vor Ort gebucht werden. Man kann also ganz spontan entscheiden, worauf man Lust hat Jetzt gucken wir uns ein bisschen die Stadt an. Shkodra war nämlich lange Zeit unter venezianischer Herrschaft, das heißt, man kann noch einige Spuren davon wohl sehen, und es soll ein sehr, sehr schönes Boulevard hier geben. Wir machen uns mal auf in die City Die Stadt Shkodra ist uralt. Seit 2400 Jahren leben hier Menschen Sie gilt als kulturelles Zentrum des Nordens und lässt sich natürlich auch auf Instagram finden. Die Promenade nach venezianischem Vorbild wurde im zwanzigsten Jahrhundert komplett restauriert Das sieht ein bisschen aus wie in so einem italienischen Ferienort, so schön breite Promenade, Leute chillen irgendwo auf den Bänken rum Ich wette, es gibt irgendwo auch Eis Mein Kleingeld reicht noch genau für eine Kugel Eis für umgerechnet 70 Cent. Europäischer Eis-Standard, würde ich sagen Dann müssen wir erstmal zum Geldautomaten Also 120 Lek sind ungefähr ein Euro. Glaub ich Das heißt, wir haben jetzt 20.000 Lek abgehoben, das sind ungefähr 180 Euro? Irgendwie sowas, wird schon reichen An vielen Stellen sieht man übrigens Statuen von Mutter Teresa Sie gilt in Albanien als Nationalheilige Die Innenstadt von Shkodra ist ziemlich hübsch, und im Abendlicht natürlich besonders atmosphärisch. Abseits der Promenaden gibt es aber auch weniger schöne Ecken Da bist du hier in dieser wunderschönen Stadt unterwegs und dann hast du hier solche Bauruinen. Man weiß nicht genau, ist das jetzt… wird er noch gebaut, ist das schon fertig? Ist da irgendwem das Geld ausgegangen? Davon gibt es ganz, ganz viele hier, ich frage mich tatsächlich, warum. Ein bisschen schade Die halbfertigen Gebäude sind tatsächlich meist abgebrochene oder sogar illegale Bauprojekte. Um den Abriss scheint sich hier aber keiner zu kümmern Genauso wie um die Straßenhunde und -katzen, ein Anblick, den man aus Deutschland nicht so gewohnt ist. Mein erster Eindruck von Albanien ist so ein bisschen durchwachsen. Einerseits sind die Häuser superschön, die Landschaft ist bildhübsch, aber andererseits gibt auch viele Bauruinen, viele Dinge, die kaputt aussehen, es liegt super viel Müll rum, es gibt sehr viele Straßenhunde, was mir sehr, sehr leid tut immer, gemacht und auf morgen bin ich auch sehr gespannt, da gehen wir nämlich auf Flussexpeditionskreuzfahrt über den Komansee hoch den Shala River, und was uns da erwartet, gucken wir mal Erste Nacht war super, ich habe sehr, sehr gut geschlafen, außer dass so gegen fünf ein paar von den Hausbewohnern irgendwohin aufgebrochen sind Da war ein bisschen Radau vor der Tür, aber so ist das nun mal im Hostel, bisschen Lärm ist vielleicht mal, dafür ist super günstig. Jetzt suchen wir uns noch ein Frühstück, und dann geht es los auf unsere Flusstour Mmmhmmm, noch warm Für uns geht es heute zum Komansee, einer der größten Stauseen Albaniens Von dort aus fahren wir mit dem Boot zum Shala River, der laut Instagram wunderschön sein soll Um dorthin zu kommen, müssen wir erst mal zwei stunden Richtung Berge fahren Die größte Herausforderung dabei: die albanischen Straßenverhältnisse Nico, mein Kameramann, hat mit der Wackelei noch größere Probleme als ich Ruhige Hand, Nico, ist ganz wichtig, ne ruhige Hand Und je weiter man Richtung Berge fährt, desto schöner wird draußen die Landschaft Unser Ziel heute ist ein Guesthouse am oberen Teil des Flusses

Hier soll es dann Mittagessen und Zeit zum Entspannen geben Die ganze Tour haben wir über unser Hostel gebucht Nach fast zwei Stunden Fahrt über Holperpisten sind wir jetzt angekommen Tatsächlich mitten im Nirgendwo. Ich hab völlig die Orientierung verloren Jetzt sind wir gerade geboardet in unser Boot, äh, sieht sehr vertrauenserweckend aus und jetzt fahren wir hoch den Shala River Das ist zumindest der Plan Hier ist vor allem kein Mensch Also, ja hier auf dem Boot jetzt schon. Aber da so draußen Megageil. Voll einsam Das Problem: dieser Shala River hat ein bisschen wenig Wasser jetzt Eigentlich will man mit dem Boot bis zum Gästehaus fahren, wo es Mittagessen gibt, aber wir müssen jetzt den letzten Rest laufen, soll ne halbe Stunde dauern. Gucken wir mal So, angekommen. Schuhe aus, die sollen nicht nass werden Die anderen Touristen sind natürlich viel besser vorbereitet als wir Manchmal tut Eitelkeit halt weh Au. Voll gegengelatscht Ist ein gefährliches Land, Albanien. Da muss man aufpassen Also, schonmal Reisetipp für Albanien: wenn ihr so ne Rivertour machen wollt, sehr zu empfehlen, aber nehmt Trekkingsandalen mit oder so Aquaschuhe Sieht kacke aus, ich weiß, aber macht schon Sinn Mal durchs Wasser, mal über Kieselsteine geht es das Flussbett entlang. Und die Wanderung lohnt sich Denn tief im Tal des Shala River versteckt sich dieses kleine Paradies, das nur auf dem Wasserweg erreichbar ist Und während unsere Reisegruppe noch mit Ankommen beschäftigt ist, wird schon unser Mittagessen vorbereitet Also, das Essen sieht schonmal herrlich aus, es gibt Forelle, Kaltwasserforelle hier aus der Gegend, Schweinefleisch und Salat und ganz viel Gemüse. Sieht sehr gut aus Das Guesthouse, in dem wir essen, ist relativ neu und hat eine Bar, einen offenen Kamin und auch einige Schlafplätze. Wenn man sich wirklich entspannen will, kann man hier also auch einige Nächte verbringen, und das ganz ohne Handy- und Internetempfang Geht endlich los mit Essen, ich hab einen Riesenhunger Das ist ja auch das Spannende eigentlich am Reisen, wenn man irgendwo hinfährt, und irgendwas bestellt auf der Karte, oder irgendwas kriegt einfach, wo man keinerlei Ahnung hat, was es ist, aber ich finde so lernt man eigentlich am besten ein Land kennen, und meistens lohnt sich’s. Ich hab selten was gegessen, wo ich gesagt hab, boah, das ist jetzt gar nicht so meins. Alles mal probieren. Bleibt neugierig Das ist jetzt also dieser Fisch, Forelle, Kaltwasserforelle, oder so heißt die, hat ein paar Gräten drin glaub ich, ich muss mal gucken. Aber… schmeckt überragend Wie alles hier quasi. Sehr, sehr geil Nach dem Essen haben wir noch ein bisschen Zeit zum Entspannen Auf Instagram wird dieser Ort oft mit Thailand verglichen Ich war zwar noch nie in Thailand, aber ich muss sagen ziemlich genau so stelle ich mir das da vor Also, woran man vor allem merkt, dass man nicht in Thailand ist, sondern in Albanien: das Wasser ist sackenkalt Aber das sieht man natürlich im Fernsehen nicht Müsst ihr euch einfach dazudenken Oh, ich spüre meine Füße nicht mehr Nach insgesamt etwa drei Stunden Aufenthalt machen wir uns schon wieder auf den Rückweg So, in den Bus, fahren wir zwei Stunden, dann sind wir zu Hause Und sogar hier in den abgelegenen Bergen gibt es streunende Hunde Leider ist für ihn in unserem Koffer kein Platz Was ein Tag, ich bin ganz schön gerädert, könnte daran liegen, dass wir ungefähr drei, dreieinhalb Stunden mit dem Auto über Schotterpisten gefahren sind und dann noch mal zwei Stunden Boot, war irgendwie doch ganz schön anstrengend, aber die Wanderung bei mega, mega geil. Also, wenn ihr jemals nach Albanien kommt, macht unbedingt so eine Shala River-Tour, sehr sehr cool, hat jetzt pro Nase 40 Euro gekostet, finde ich in Ordnung für das was man dafür kriegt, und die Aussichten sind wirklich einfach wunderbar, und natürlich sehr instagramtauglich, aber ich muss sagen, mein Handy hatte ich heute nicht viel in der Hand, da kann man auch mal selber gucken. Jetzt reicht’s aber für heute und wir gehen wieder zurück ins Hostel Am Abend setzen wir uns mit Ani zusammen, sie leitet unser Hostel und hat deswegen natürlich einen besonderen Blick auf den ansteigenden Tourismus in Albanien und ein paar Tipps für uns There’s a lot of tourism recently in Albania, or it rises, I think,

what do you think about that, is it a good thing, or a bad thing Tourism can somehow ruin places, but we are still not at that level in Albania at all Which is nice, I think, that’s why we are here Why do you think, people come here? A lot of places are undiscovered, then the people, still they are very nice and helpfull, accommodating, What is typical albanian for you, what do you have to experience if you are here for a visit? The alpes I would recomment of course, to go to Theth, Valbona now, it’s very famous, and then of course Shkodra, the Shkodra lake is very nice, and the river is very beautiful So viel zu entdecken und so wenig Zeit Wir gönnen uns noch ein letztes Bier an der Hostelbar und dann wird es schon wieder Zeit fürs Bett. Morgen müssen wir nämlich ziemlich früh aufstehen Morgens um sechs werden wir am Hostel abgeholt Ein Fahrer soll uns nach Theth bringen, der zentrale Ort, um in den albanischen Alpen wandern zu gehen Bisher war die Straße eigentlich ganz gut, relativ gut asphaltiert, sogar Leitplanken gab’s, wobei die nicht sehr vertrauenserweckend aussahen, muss man sagen Aha, jetzt wirds ungemütlicher Das ist wohl die Straße, von der alle sprachen Now the fun begins Die Straße, die nach Theth führt, ist teilweise nicht befestigt Offizielle Reiseanbieter empfehlen mindestens Allradantrieb. Wir gehen auf Nummer sicher und lassen uns lieber fahren, für zehn Euro pro Person Zurzeit wird die Straße erneuert. In zwei Jahren soll der Weg nach Theth komplett asphaltiert sein. Am aktuellen Hauptteil der Baustelle ist der Weg mit Schutt versperrt. Netterweise räumt uns ein Bagger kurz den Weg frei Albanisch pragmatisch *Musik* Wir hängen jetzt hier hinter so einer Planierraupe, ist leider die Straße gerade nur einspurig Deswegen verzögert sich unsere Fahrt um wenige Minuten, wir bitten, diese Störung zu entschuldigen Im Bus haben wir Lena und Vincent kennengelernt Die sind mit dem Bus aus München nach Albanien gereist, für 75 Euro Dafür hat das auch 24 Stunden gedauert Die beiden sind vor allem zum Wandern hier und schlafen im Zelt Das ist in Albanien fast überall erlaubt Kurzer Zwischenstopp. Alter Schwede, ist das schön! Das jetzt wohl der Beginn von diesem Thethi-Nationalpark Hinter dieser Bergkette ist scheinbar Montenegro. Da die Grenze In dem Tal hier ist Theth, und da hinten ist Valbona. Das sind so die bekannten Orte hier Wunderschön Die GIZ, die Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit, fördert den Tourismus in Albanien schon seit vielen Jahren Familien konnten Konzepte für Guest-Häuser einreichen und dadurch Zuschüsse für ihre Bauvorhaben bekommen. Seitdem blüht das Tal und der Thethi-Nationalpark touristisch richtig auf Auch unser Guest-House macht einen guten und relativ neuen Eindruck Ein Zimmer kostet hier etwa 10 bis 20 Euro pro Nacht Dafür bekommt man hier absolute Ruhe und herrliche albanische Landidylle Thank you for driving Also, die Fahrt haben wir überstanden. War ein bisschen abenteuerlich zwischendurch Richtig Schiss hatte ich aber nicht, der Fahrer hat einen sehr, sehr kompetenten Eindruck gemacht Ihr seht, ist es wunder, wunderschön hier. Echt, es ist atemberaubend geil Jetzt sind wir gerade angekommen hier in einem Guesthouse, sieht auch sehr urig aus Jetzt erst mal Kaffee und Tee, wir kommen erst mal an, und dann schauen wir weiter Es ist auf jeden Fall nichts los. WLAN gibt es aber wohl, dann schauen wir mal, was Theth noch so bietet Mama Rosa, die Besitzerin des Hauses, bringt uns Tee und Kaffee Wir gönnen uns aber nur eine ganz kurze Verschnaufpause, denn solange das Wetter gut ist, wollen wir natürlich die Wanderwege erkunden Das Tal von Theth ist von Bergen umgeben, die teilweise über 2500 Meter hoch sind Eine perfekte Gegend für Wanderfans und Outdoorbegeisterte Gerade wenn ihr in Gegenden wie zum Beispiel Albanien unterwegs seid wo nicht jeder Wanderweg perfekt ausgeschildert ist, ist es ganz cool wenn ihr eine Karte dabei habt oder irgendwie anders orientieren könnt. Wir sind jetzt natürlich im digitalen Zeitalter unterwegs und es gibt ganz, ganz viele verschiedene Apps, wo man sich quasi die Karten herunterladen kann und dann offline per GPS den Weg nachverfolgen kann, und so ist die Wahrscheinlichkeit, sich zu verirren, relativ gering Seit 2006 wird in Theth der Tourismus aktiv gefördert. Wandern scheint dabei nicht unbedingt ein typisch albanisches Hobby zu sein Ich schwitz jetzt schon Fast alle Touristen, die Theth besuchen, kommen nämlich aus dem Ausland

Nicht alle Albaner finden das gut Kritische Stimmen befürchten, dass das Tal seine Ursprünglichkeit verlieren könnte *Musik* Und wie jeder gut geplanten Wanderung ist die Verpflegung das A und O So. Sowas zum Beispiel? Ein Schokoriegel einer beliebten Marke In Theth gibt es übrigens bisher noch keinen einzigen EC-Automaten, bringt also genug Bargeld mit für die Zeit, die ihr hier verbringen wollt Einen kleinen Supermarkt gibt es nämlich Die beliebteste Wanderung in Theth ist die Tagestour über den Pass nach Valbona Sie gilt als eine der schönsten Wanderungen ganz Europas Bis ganz auf den Valbona-Pass kommen wir heute nicht Aber schon auf halber Höhe ist die Aussicht umwerfend *Musik* Egal, wo man hinguckt, überall ist es schön. Also fast überall ist es echt schön Das Coole hier ist, es gibt nicht den einen Instagram-Hotspot, nicht den Eiffelturm, oder weiß ich, den Big Ben, wo alle hinrennen und ein Foto machen wollen, sondern die ganze Gegend ist einfach schön, und das, glaube ich, entspannt das Ganze ein bisschen Ich könnte in diesen Bergen Wochen verbringen, aber für sieben Uhr abends ist in unserem Guesthouse Abendessen angekündigt, und das wollen wir natürlich auch nicht verpassen Profitipp beim Wandern: immer genug Wasser dabei haben. Es gibt nichts Blöderes, als wenn man irgendwo auf dem Berg steht, und nichts zu Trinken hat. Schlecht Das Gute ist aber: hier in Albanien gibt es so kleine Bergbäche und das Wasser ist so gut, das kann man sogar trinken *Musik* Während wir unsere Wanderschuhe lüften, steht Mama Rosa schon am Herd Die Küche befindet sich in einer kleinen Hütte direkt neben dem Haus Auf dem Speiseplan steht vor allem Gemüse, Käse und Fleisch, und selbst gebackenes Brot Genau das, was ich mir nach einem langen Wandertag wünsche Gegessen wird zusammen mit den anderen Gästen, und es schmeckt mal wieder wahnsinnig gut Und mit vollem Bauch ziehen wir uns langsam in unser Zimmer zurück Das war ein ziemlich langer, aber auch sehr abenteuerlicher und schöner Tag heute Die Anreise fand ich total geil, abenteuerlich, aber schön, und die Landschaft hier in Theth und in der Umgebung ist einfach wunderwunderschön Auf Fotos kann man das schon ganz gut abbilden, auch Instagram hat uns da nicht zu viel versprochen, aber im eigenen Auge sieht man es doch eigentlich, finde ich, am besten. Also kommt auf jeden Fall auch mal selber her und schaut’s euch persönlich an Morgen soll es leider den ganzen Tag regnen, deswegen müssen wir mal gucken, ob wir unsere Pläne ein bisschen umdisponieren Jetzt gehen wir aber erstmal ins Bett das haben uns verdient. Gute Nacht! Das war tatsächlich eine kurze Nacht, es war ein relativ heftiges Gewitter, sind wir wach geworden, jetzt gibt’s aber erstmal ein deftiges Frühstück, es gibt selbstgebackenes Brot, Früchte, Marmeladen, Joghurt mit Honig und Kaffee natürlich Und jetzt wurde uns gerade noch ein frisches Spiegelei gebracht, und so eine Art Blätterteig-Börek-Gerät Ich wollte eigentlich gerade schon zusammenräumen, jetzt gibt es aber noch Pfannkuchen, zwei Stück. Ich bin eigentlich schon satt Aber man will ja auch nicht unhöflich sein Mmmhmmm Sollen wir schnell gehen, bevor sie nochmal kommt? Kommen gleich noch Croissants oder so. Au Mann Das Wetter ist heute doch nicht so ganz schlecht wie eigentlich angesagt Und wir gehen jetzt noch mal ins Dorf runter nach Theth und gucken uns eine Kirche und einen Blutrache-Turm an. Was es damit auf sich hat, erklär ich euch gleich Die Kirche wurde 1892 gebaut Die Zeit des Kommunismus in Albanien überstand sie nur, weil sie als Lager und Lazarett benutzt wurde

Das ist die Kirche, die wir suchen und wir haben ein Instagrambild gefunden, wo die so im Morgenlicht hier steht. Sehr sehr schön, in echt auch ganz hübsch Das ist so das klassische Fotomotiv. Wenn man in Theth ist, muss man eigentlich an der Kirche vorbei und davon ein Foto machen. Machen wir jetzt natürlich auch, klar Das ist natürlich Scheiße: voll schöner Ort und wieder stehen dicke fette überladene Mülltonnen hier rum Das sieht man natürlich auf den Instagram-Bildern nicht Vielleicht gehen wir mal auf die andere Seite, dann haben wir die Berge im Hintergrund Das ist noch schöner. Insta-Gold! Machst du noch eins von mir? Hochkant vielleicht? Unsere nächste Station ist der sogenannte Blutrache-Turm Nach dem alten albanischen Gewohnheitsrecht war jemand, der einen Mord beging, vogelfrei Hier in diesem Turm verschanzte sich also der Mörder, um sich vor der Blutrache der Familie des Opfers in Sicherheit zu bringen Währenddessen hoffte er, dass seine Familie eine Einigung erzielen konnte, um die Blutschuld auszugleichen. Zum Beispiel durch Geld oder Geschenke Das ist ja wunderschön hier, und dann hängst du hier, hast nur so Schießscharten kannst kaum rausgucken, das ist natürlich echt bitter. Gut, ich meine, wenn man jemanden umgebracht hat hat man ja vielleicht auch vorher schon ein paar Sachen vielleicht nicht ganz so richtig gemacht im Leben, aber Scheiße ist das trotzdem Echt ein bisschen gruselig, dieser Turm, oder? Ich mein, dass da wirklich eine ganze Zeitlang Leute eingesessen haben, um darauf zu warten, dass ihre Familien ihre Streitigkeiten klären, bisschen creepy irgendwie Aber zum Glück wird der Turm heute nur noch touristisch genutzt Sowohl die Kirche als auch der Blutrache-Turm sind es sehr einfach zu erwandern Man muss also kein Supersportler sein, um hier Spaß zu haben Trittsicherheit ist allerdings schon ziemlich wichtig, und der Weg zum Grunas-Wasserfall lohnt sich allemal Eigentlich verrückt, oder, dass es die Menschen so fasziniert, wenn Wasser aus großer Höhe runterfällt. Aber man kann nichts dagegen tun, ich find’s einfach wahnsinnig schön und hier bei diesem Grunas-Wasserfall hat Instagram auf gar keinen Fall zu viel versprochen Ich finde es eigentlich fast noch schöner, wenn man es persönlich erlebt Nur aufpassen! Die Steine sind sehr rutschig Warum müssen Wasserfälle auch immer so hoch sein. Die kriegt man kaum ganz drauf Das muss reichen, oder? Nach dem Erinnerungsfoto am Wasserfall müssen wir auch schon wieder los, denn die Wetteraussichten für den Nachmittag sehen nicht gerade freundlich aus, und unser Shuttle nach Shkodra wartet schon auf uns Und wieder mal haben wir echt Glück mit unserer Planung. Sobald wir über den Pass sind, geht draußen wettertechnisch die Welt unter Die Rückfahrt aber auch überlebt sind pünktlich zum Gewitter in Shkodra wieder angekommen. Theth ist einfach der Wahnsinn, wirklich, also wenn man Wandern mag und irgendwelche Outdoor-Aktivitäten: sehr sehr zu empfehlen Die Leute sind nett, das Essen ist super und wir haben ein sehr sehr kurzer Zeit da wahnsinnig viel gesehen, das heißt, wenn man eine Woche verbringt oder sogar zwei, gibt es noch sehr sehr viel zu entdecken Jetzt gibt es erstmal noch eine Nacht hier, in Shkodra, und ich glaube, wir haben uns ein Abendessen reichlich verdient Ein letztes Mal genießen wir in Shkodra traditionelle albanische Köstlichkeiten: überbackenen Schafskäse, Fladenbrot mit Tomate, hausgebackenes Brot und gefüllte Auberginen und eine ordentliche Portion Fleisch. Zum Nachtisch gibt es eine Art Karamellcreme und Bier Erinnerungsfoto mit unserem Kellner Vitor inklusive Am nächsten Morgen nehmen wir ein Sammeltaxi von Shkodra zum Flughafen in Tirana, um unseren Flug nach Hause anzutreten Ich habe Albanien als ganz wundervolles Land kennengelernt, die Leute sind zauberhaft, total gastfreundlich, so wie man sich das eigentlich immer vorstellt, das Essen ist großartig, die Landschaften sehen eigentlich noch besser aus als auf den Fotos, und man kann sehen, dass der Tourismus hier klar auf dem Vormarsch ist. Die Albaner sehen das aber in meiner Wahrnehmung eigentlich als sehr positiv und ich hoffe, dass das in Zukunft, wenn sich das so weiterentwickelt, auch positiv bleibt, sowohl für die Touris als auch für die Albaner selbst Das war’s schon wieder für dieses Mal von lookslike aus Nordalbanien. Ich hoffe, ihr habt ein bisschen Spaß beim Mitreisen und wenn es euch gefallen hat, dann abonniert doch unseren Kanal und lasst einen Kommentar da, und dann sehen wir uns nächstes Mal wieder bei lookslike!

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