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(Fröhliche Musik) Der große Tag ist da Herbert und Hilde haben lange vom Urlaub im Wohnmobil geträumt, heute starten sie endlich in den Süden – mit einem gemieteten Fahrzeug Bis dann, wir sehen uns wieder, wenn wir zurück sind. – Hoffen wir Dass alles gut geht (Lautes Motorenknattern, heitere Musik) Die Globetrotter Patrick und Verena haben sich von den Großeltern im Allgäu verabschiedet und wollen nach Afrika (Stumm) Ihre letzte Afrikatour hat sechs Jahre gedauert Und diesmal? In Griechenlands Süden überwintern Nima und Steve Sie nennen sich digitale Nomaden, leben und arbeiten auf Achse (Hundebellen, griechische Musik) Perfekt Okay, wir brauchen … Mehl, Vollkornmehl Können wir mal ein paar Grundnahrungsmittel durchgehen, bevor wir spezial – Kuchen! (Fröhliche Musik) (Unverständlich) Ich glaub, das Lenkrad kann man in der Höhe verstellen Das brauchst du jetzt aber nicht schauen, bitte Nein, das darf man nur, wenn das Auto steht Hilde und Herbert sind zum ersten Mal mit einem Wohnmobil unterwegs Trotzdem fährt Herbert das gemietete Wohnmobil genauso schnell wie seinen Kleinwagen – zu Hause Oaaah, nicht so schnell Oaah (Fröhliche Musik) Langsamer! Mit dem Überholen hat Herbert auch kein Problem – Hilde kommt um vor Angst Fahr nicht so schnell, bitte Herbert, bitte fahr nicht so schnell! Ich mag das nicht! – 110 Stress für Hilde Doch nach ein paar Stunden sind die oberitalienischen Seen erreicht Jetzt ist ihr Ziel ein Campingplatz am Lago d’Iseo (Fröhliche Musik) Weiter südlich an der spanischen Mittelmeerküste, es ist Januar Die Afrikafahrer Verena und Patrick suchen die Wärme und das Meer Hier ist doch schon mal nicht ganz schlecht, oder? Ja – Stehen wir recht nah am Meer Die Meeresküste haben sie erreicht Für ein wärmeres Klima müssen sie zu dieser Jahreszeit noch weiter Richtung Süden ziehen, mit Ziel Afrika Ein paar schöne Buchten wird’s ja geben, suchen wir noch mal. – Ja Ihr Wohnmobil haben sie selbst ausgebaut Also das ist jetzt unser Zuhause Klein, aber man hat alles, was man braucht Wir haben hier hinten unser Schlafzimmer Zeitgleich auch unser Wohnzimmer, zum Filmegucken oder Ähnliches Hier befindet sich unser Esszimmer Der Tisch hier kann hochgeklappt werden, dass wir einen großen Esstisch haben Dann haben wir hier auf dieser Seite unsere Küche, Spirituskocher In einem Wohnmobil natürlich alles etwas beengt, drum ist der auf Schienen, dass man ihn einfach wegschieben kann Wir haben hier unser tolles Gewürzregal Und die alle schön mit Spanngummis, dass die auch auf Offroad-Pisten drin bleiben und nicht ins Auto fliegen Jetzt fehlt natürlich noch das Badezimmer Das ist bei uns ganz einfach: Wir machen erst mal die Klappe auf Und die Klappe zu, dann haben wir hier schon mal etwas Privatsphäre Und dann zieh ich hier einfach unsere Toilette raus Und man kann dann schön in aller Ruhe aufs Klo gehen Der alte Hanomag startet mit Vorglühen Die Fahrerkabine ist getrennt vom Wohnbereich Früher war das ein normales Einsatzfahrzeug des Technischen Hilfswerks Die blaue Lackierung ist original (Flotte Musik) Bis zur Fähre in Algeciras sind es jetzt noch rund 300 Kilometer Das könnten die Globetrotter am Stück schaffen, doch sie haben ja keine Termine

Nach ihren Jahren in Afrika haben sie das afrikanische Lebensgefühl schätzen gelernt – und lassen sich am liebsten treiben Schön wäre heute doch mal ein Ökomarkt mit frischem Gemüse Ein toller Tipp aus dem Internet, doch den Markt muss man erst mal finden Wenn er gewesen wäre, wäre der Markt rechts rein gewesen Und das haben wir schon öfter gemacht, in den spanischen Kleinstädten sind sehr enge Gassen, wo wir mit dem Hanomag Probleme haben, durchzufahren Na gut, dann wird eben kurzent- schlossen im Supermarkt eingekauft Und weiter geht die Fahrt (Flotte Musik) Ein Platz am Meer wäre doch schön Wo man in Ruhe ein bisschen abhängen kann Schöne Aussicht, ne? – Wollen wir hier stehen bleiben heute Nacht? Die Sicht ist ja klasse. – Man steht aber ziemlich nah an der Straße Ja, das ist Scheiße – Ist wahrscheinlich laut Nee, das ist viel zu laut, da können wir nicht schlafen Fahren wir weiter? – Ja, schauen wir nach was anderem Auch Globetrotter wollen ihre Nachtruhe haben und morgens ausschlafen Doch wo das Meer und schöne Strände locken, wurden an der spanischen Küste überall Häuser, Hotels und Straßen gebaut (Flotte Musik) Also, spontan rauf auf den nächsten Parkplatz an der Straße Augen zu und durch (Lauter Straßenlärm) (Fröhliche Musik) Herbert und Hilde sind prima durchgekommen auf ihrer Testreise Herbert fährt, als hätte er noch nie ein anderes Fahrzeug gefahren Hilde Angst hat sich etwas gelegt, aber selbst will sie auf dieser Reise nicht ans Steuer, weil es ja nur ein gemietetes Wohnmobil ist Ankunft am Lago d’Iseo Den Campingplatz hat Herbert schon zu Hause recherchiert Es ist Frühjahr: noch nicht viel los Haben wir’s geschafft (Entfernte Kinderstimmen) Herbert, unsere jungfräuliche (Sie lachen, Kuss.) Unsere jungfräuliche Fahrt So, wie war das jetzt? Ah, richtig: zuerst den Strom anschließen Bitte mal mithelfen Das hat er uns ja gar nicht erklärt, oder? War ich da dabei? – So ein bisschen Da bin ich! Huhu! – Ja Wo ist er denn? Ah, hier – Was ist denn? Schau her – Hier ist der Stromanschluss Halt mal bitte fest (Vogelzwitschern) Strom gibt es schon mal Für Wohnmobilcamper immer der erste Schritt Müde sind wir, müde Vom Nixtun sind wir müde Die Knochen tun mir weh Jetzt müssen wir ein bissel gehen und uns die Füße vertreten, gell? Genau – Und dann gehen wir essen Und dann nichts wie in die Falle Und dann sehen wir schon, wie es wird morgen Wie wir die Nacht überstehen – Jawohl (Heitere Musik) In Oberschwaben ist Reiseleiter Siggi unterwegs Er hat ein halbes Leben im Wohnmobil hinter sich und aller Herren Länder befahren Jetzt organisiert er Touren für Wohnmobilisten, die es gemütlich angehen lassen wollen Das funktioniert im Prinzip überall gleich – in Oberschwaben wie in Afrika Wir haben halt seinerzeit komplett Marokko durchfahren, ich hab mir Notizen gemacht Ein Roadbook geschrieben, Kilometrierung gemacht Weil damals wusste man Man konnte nur nach der Kilometrierung fahren, man hat ja kein Navi gehabt Und dann hab ich alle Strecken aufgeschrieben Fein säuberlich, Kilometer sowieso links, Kilometer sowieso rechts Und das hat auch prima funktioniert Von Siggis Roadbook profitieren heute Wolfgang und Erika Beide sind über 80 aufs Gas und die Bremse treten beim Schalten. – Ja

Blinker raustun Heute will Erika fahren, damit sie ihren Wolfgang auch mal ablösen kann auf der Reise Drei – Ja Okay Wolfgang ist Schwabe, Erika stammt aus Baden Statt ferner Länder will Wolfgang ihr endlich mal seine schöne Heimat zeigen Immer auf Drei bleiben, ja? Immer auf Drei bleiben, ‘tschuldigung. – Jaja Weil das ist bergig – Ja Offenbar stimmen die Kilometer in Siggis Roadbook bis aufs Komma Wir haben jetzt noch … nur noch fünf Komma ungrad Kilometer Astrid hat gemeint, elf Kilometer Wir haben nur noch fünf – Langsamer Die Etappen auf Siggis Tour sind etwas kürzer als seinerzeit in Marokko, das heutige Ziel: die Station der Museumsbahn Öchsle ♪ Auf der schwäb’sche Eisenbahne gibt’s gar viele Haltstationen Wenn die Schulzeit schon eine Zeit lang zurückliegt, ist es mit der Textsicherheit nicht mehr weit her Aber wir müssen einen Text haben, wir sind nicht textsicher! Wer ohne Navi ganz Marokko kilometriert hat, der braucht auch kein Handy für die “Schwäb’sche Eisenbahne” Siggi gibt schon mal den Ton vor ♪ Auf der schwäb’sche Eisenbahne wollt einmal ein Bäuerle fahre, ♪ geht an den Schalter, lupft den Hut (alle:) ♪ Ein Billettle, sind S’ so gut ♪ Trulla-trulla-trullala, ♪ trulla-trulla-trullala ♪ Geht an den Schalter, lupft den Hut: ♪ Ein Billettle sind S’ so gut Mit Siggis Hilfe werden sie spätestens nach der Hin- und Rückfahrt mit der Museumsbahn den Text sicher wieder draufhaben (Zugpfeife) (Leise Stimmen) Morgens am Lago d’Iseo Herbert und Hilde haben bestens geschlafen und wollen die Wassertemperatur erkunden – sportlich sind sie ja Trotzdem: ganz schön mutig bei der Kälte Ganz schön kalt, gell? – Na ja, es geht Uuh, uuh Der Lago hat schätzungsweise 13 Grad zurzeit Kein Wunder, die Alpengletscher sind nicht weit (Leises Gespräch) Jeden Morgen einmal in den See gehüpft Dann sind wir frisch für den ganzen Tag. – Ja Was der Kaffee nicht schafft Sie sind’s gewohnt Auch am heimischen Chiemsee springen sie regelmäßig morgens ins Wasser Alles fertig? – Ja Kaffee fertig? – Ja So, wo haben wir Sonne? – Übernimm dich nicht Hier Super, da gefällt’s mir Mit Sonne ist alles gleich ganz anders, ne? So, genieß deinen Kaffee Aah Jap – Gut so? Sehr gut – Ja Nach dem Frühstück wartet ein Stück Arbeit auf sie Das jetzige Wohnmobil ist nur gemietet, aber sie wollen ja bald eins kaufen, doch – was für eins? Du musst mir einmal wieder den Unterschied erklären zwischen den Kastenwagen – Ist kleiner Aber der hat doch auch alles drin? – Ja Nein, die sind oft nicht so lang Ein bisschen kürzer Und viele haben keine Duschen drin, die haben Außenduschen Ich möchte mal sehen, wo die Außendusche ist Kann ich mir nicht vorstellen – Die haben oben einen Verschluss, wo du dann deine Dusche einschraubst oder einklickst. – Aha Und der Vorteil ist halt mit so einem, weil er kürzer ist und nicht so breit, du kannst auf jedem Parkplatz in der Stadt parken Kurz oder lang? Für die passionierten Skifahrer ein wichtiges Kriterium Morgen Das ist ein Riesending, gell? – Wo kommt der her? Solingen Nein? Solingen? – Soest Ah, Soest, ah ja – Soest. Aha Das ist der Lange mit den vier, äh, mit drei Achsen, ne? So einen hatte ich auch erst überlegt Und damit auf Weltreise gehen Damit kann man das machen – Kommt man ein Stück damit Nur die kleinen Straßen sind immer … – Ja, das glaub ich

Das ist das Problem – Andersrum muss man immer denken, ein Dreiachser ist doppelt so teuer Autobahngebühr – das Teuerste ist Österreich Einmal durch Österreich und zurück: 260 Euro. – Uuh! Unglaublich (Heitere Musik) Die Suche nach dem richtigen Wohnmobil ist für Hilde und Herbert also noch nicht zu Ende Doch heute wird nicht weitergefahren Das ist eine Kirche da oben, schau her Sieht aus wie ‘ne Kathedrale Der Lago d’Iseo ist nicht so bekannt wie der Gardasee oder der Lago di Como, aber es gibt viel zu entdecken (Heitere Musik) Weiter südlich in Spanien sind die beiden Afrikafahrer ihrem Ziel näher gekommen Ein ruhiges Plätzchen haben sie zwar nicht gefunden, hier an der Autostraße, doch jetzt am Morgen fühlen sie sich wie in einem Urlaubsparadies Wir leben hier unseren Traum Das ist absolut toll, wenn man morgens aufwacht, die Türe aufmacht und so einen Blick übers Meer hat Und dazu das Meeresrauschen die ganze Nacht Viel besser könnt’s uns nicht gehen, oder? – Ja, stimmt Jetzt wollen wir aber wissen, wie finanziert man den Traum auf Dauer? Wir halten Vorträge in Deutschland, wenn wir zurück sind Mit denen finanzieren wir uns Verena arbeitet gerade an einem Buch, das bald rauskommen soll Und wir bieten eigene Reisen im südlichen Afrika an Also wer Lust hat, kann mit uns gemeinsam im Auto durch Südafrika, Sambia wenn möglich, auch Simbabwe fahren Oder fährt mit dem eigenen Auto hinterher, und wir sind quasi die Reiseleiter Viel brauchen sie nicht zum Leben Wir haben auch eine Wohnung in Berlin, die wir untervermieten Haben dort auch noch ein Zimmer für uns Das brauchen wir, um gemeldet sein zu können Wir haben ein normales Bankkonto, wir haben die Selbstständigkeit in Deutschland angemeldet Das Auto ist in Deutschland angemeldet Also wir sind nicht ausgewandert, wir leben einfach in Freiheit Und dabei soll es auch bleiben Kinder wollen wir nicht, weil die auch nicht so in unseren Lebensstil passen Dann kommt ja auch so was wie Schulpflicht, womit man Probleme hat Da haben wir uns eben gegen Kinder entschieden Und wie kommt das Buch voran? Ja Es geht Hier hat man natürlich bessere Inspiration zu schreiben, wenn man an so schönen Orten ist Wir hatten jetzt erst mal ein bisschen Urlaub gemacht, weil es war ja sehr regnerisch Jetzt kann man dann wieder loslegen mit dem Schreiben Gut! Und wann soll’s jetzt zur Fähre nach Afrika gehen? Wir planen gar nicht, wir haben noch keine Reise groß geplant Wir reisen drauflos und gucken, wie wir Lust haben Wichtig natürlich, dass der alte Hanomag auch mitmacht Das Fahrzeug hat rund 70 PS Und wiegt knapp 4,6 Tonnen Und mit der 2,8-Liter-Maschine ist er natürlich nicht besonders schnell Der Motor, der da verbaut ist, ist ein Traktormotor Der gleiche ist auch im Hanomag-Traktor verbaut Also, ich kann knappe 80 fahren Unsere Reisegeschwindigkeit beträgt aber normal ein bisschen über 60 Bergauf 30 – und im Hochgebirge sind wir auch schon von Fußgängern überholt worden Zum Glück für Patrick scheint sein Hanomag ziemlich unverwüstlich zu sein Ich hab keine Ahnung von Motoren, aber selbst ich schaff’s, den zu reparieren Und wenn ich nicht weiter weiß, gibt’s immer irgendwelche Mechaniker, die mit so was umgehen können Irgendwie wird’s schon immer weitergehen Wir sind gespannt Ich hab erst letztens ein paar Schrauben vom Getriebe verloren Jetzt gucken wir gleich, ob die noch alle da sind Auf den ersten Blick schaut alles gut aus, scheint nix zu fehlen (Lässige Musik) In Griechenland ist es Frühling geworden Die digitalen Nomaden Nima und Steve haben im Warmen auf dem Peloponnes überwintert Jetzt treffen wir sie in Nordgriechenland Hier im Epirusgebirge nahe der Grenze zu Albanien waren sie schon im letzten Jahr Die wilde Landschaft hat es ihnen angetan Mittlerweile wird sogar Nimas Griechisch etwas besser (Sie spricht den Text zu einem griechischen Lied mit.) Die ist zu schnell!

Ja, sing, auf geht’s! – Ich kann das so schnell nicht Sing! Sing für mich! Kalimera – Kalimera “Garconniere” ist kein Kellner, sondern ein kleines Haus Das ist immer blöd, wenn ich Wörter ableite, das ist sehr gefährlich Für die beiden digitalen Nomaden ist es wichtig, dass sie guten Internetempfang haben Denn Nima arbeitet mithilfe des Computers als Therapeutin Jetzt hilft sie nicht mehr nur Frauen, wie noch bis vor Kurzem – diese Videokonferenzen mit ihren Klienten in Deutschland können wir natürlich nicht zeigen Ich hab zum Beispiel gerade aktuell zwei oder drei Männer im Coaching Die haben im Grunde ein schönes Leben, aber es ist irgendwo zu viel, sodass sie das Gefühl haben, ihnen fehlt die Energie Sie sind auf mich zugekommen und wir gucken, wie ist der Ist-Zustand, was wären so kleine Schritte, um sich wieder besser zu fühlen Und das mache ich online oder auch per E-Mail Auch Steve, der Informatiker, war fleißig Er steht mit einem Kassensystem für Kletterparks vor der Markteinführung Es gibt immer viel zu tun, selbstverständlich Es ist ja auch viel passiert Und jetzt ist klar, dass es dieses Jahr auch tatsächlich vermarktet wird, also ich gehe raus Ich bin jetzt auch schon an einer Messe angemeldet Und hab schon Kontakt zu anderen und werde versuchen, das gut zu pushen (Lässige Musik) Heute ist Einkaufstag Im kleinen nennen Gebirgsstädtchen Konitsa wollen die beiden Gemüse einkaufen (Freudige Ausrufe) Begrüßung – den Gemüsehöker kennen sie vom letzten Jahr Leider hat er heute nur Tomatensetzlinge, kein Gemüse Doch er scheint einen Tipp für sie zu haben (Er spricht griechisch.) Elna Elna? Da oben? Ah, hat Elna Gemüse? (gebrochen:) Düsseldorf – Mhm Düsseldorf? – Elna … hat Gemüse? Gibt’s hier Gemüse bei Elna aus Düsseldorf? Wohnt hier irgendwo wer aus Düsseldorf und züchtet Gemüse? Ja, so ist das für Nomaden in einem fremden Land, es gibt immer wieder Herausforderungen und überraschende Begegnungen Da spricht sie eine Frau auf Deutsch an Kannst du uns helfen, zu übersetzen, was der Mann … – Ja, natürlich Wir haben ihn nicht verstanden (Er spricht griechisch.) Ah, gut, sehr gut Er hat eine … wie heißt? Eine In welcher Stadt? Düsseldorf, Düsseldorf – In Düsseldorf Es ist ein Grieche Bürgermeister – Ah, okay Ein Freund – Jetzt hab ich (Der Mann spricht griechisch.) Ein Neffe Ah, okay. Und der macht da Politik? Kein Gemüse von Elna aus Düsseldorf! Sein Neffe ist Bürgermeister, genauer gesagt in Schwerte So kann man sich täuschen Griechische Sprache, schwere Sprache Und doch kommen sie mittlerweile in Griechenland gut klar (Lässige Musik) Einkaufen: klappt! Und sogar ein paar Freunde haben sie hier, die sie demnächst besuchen wollen (Vogelzwitschern) Auf dem Campingplatz von Hilde und Herbert am Lago d’Iseo ist Essenszeit Zum ersten Mal wollen die Wohnmobilneulinge in ihrem Mietfahrzeug kochen Isst du mir nicht das gute Fleisch weg, gell? Zeig einmal Ich helf dir schnell Boah, das ist so viel – Muss ich gleich einmal nachspülen Aha. Aber mich vorher anmeckern – Muss ich schauen, was du da hast Ja, nur kleine Stücke, ne? Ja, das ist gut so Dass du es halt derbeißen kannst Herbert? Wasser kocht fast schon, gell? Ich hab eben schon gekostet, das schmeckt ganz lecker Schmeckt gut? Mhm Echt gut, aber kalt Machen wir morgen ein Brot dazu? Du brauchst nix mehr, gell? Du hast deine Sache im Griff Das geht natürlich schnell – Salat würzen Siehst du, schon brutzelt’s – Ehrlich? Siehst du, ist ja gar nicht so blöd – Wie bitte? Was hast du da gesagt? Sag das noch mal Ich … ich (Er lacht.) Sag das noch mal Ich hab gesagt, das ist ja gar nicht so blöd. Nicht du!

(Er murmelt etwas.) Nein. – Dann hab ich mich verhört Ich hoffe es doch Wo ist denn der Knoblauch? – Schon in der Pfanne Aber nicht in Öl, wie ich’s dir gesagt habe, oder? Der ist mit im Fett drin, bei dem Fleisch Wo hast du jetzt den Knobloch hin? – Da drin! Ich hab doch gesagt, ich will hier den Knobloch haben! – Nein Du weißt doch genau, dass ich den Knoblauch Wir bleiben lieber draußen, die Stimmung wird brenzlig Den brauch ich für das Fleisch Ich hab dir gesagt, dass ICH nur die Nudeln mit Knoblauch mag Und Öl und Salbei! – Ja, da bin ich davon ausgegangen, dass du deinen eigenen Knoblauch dafür machst Du bist dafür zuständig, du hast gesagt, das machst du Da musst du auch deinen eigenen Knoblauch machen Das ist … anstrengend fürs erste Mal, mein lieber Mann Das nächste Mal kocht besser nur einer Ja, das ist auch wahr – Viele Köche verderben den Brei So So sieht das schon ganz gut aus (Ruhige Musik) Herbert beruhigt sich wieder Doch die Erfahrung mit der engen Küche wird die beiden auf der Suche nach dem richtigen Wohnmobil weiter beschäftigen (Ruhige Musik) (Rhythmische Musik) Bei den Afrikafahrern geht es weiter Immer Richtung Süden Bis Afrika ist es noch ein ganzes Stück Bis Algeciras rund 200 Kilometer Und dann geht’s mit der Fähre rüber nach Tanger-Med Wie viel haben sie denn schon geschafft? Das ist eine gute Frage, kann ich dir gar nicht sagen Ich schätz, so um die 2.000 Kilometer Normalerweise meiden sie jede Form von klassischem Tourismus, doch heute wird ganz spontan mal eine Ausnahme gemacht (Rhythmische Musik) Heute fahren wir erst mal nach Nerja in die Tropfsteinhöhlen Und danach werden wir uns einen schönen Platz suchen zum Übernachten Bin mal gespannt, war ein guter Tipp von Heike mit den Höhlen Ist ja doch länger geöffnet, als ich gedacht hab Tipps, die aus der Globetrotter-Szene kommen, werden gerne genutzt Ganz schön riesig hier – Beeindruckend Die Höhlen gelten als Kathedralen der Vorzeit – beeindruckend Und sieh an, auch Afrikafahrer lieben Selfies Sehen wir leider nix von der Höhle War sehr beeindruckend, wir machen ja nicht oft so was Meine letzte Tropfsteinhöhle ist auch schon ein bisschen her Deswegen: Das war schon beeindruckend mit den Stalagmiten An diesem Abend steuern die Afrikafahrer spontan einen ganz normalen Parkplatz an Blöd nur: Da stehen schon so viele, am Strand mit Meerblick Wohin stellen? Neben die Weißware, wie solche touristischen Womos in der Globetrotter-Szene genannt werden? (Lautes Motorenknattern) Wir überlegen gerade, wo wir uns hinstellen Die Entscheidung ist, entweder alleine stehen, aber keinen Blick oder ein bisschen schöner stehen, aber viele Nachbarn Da hält lieber Abstand, wer ein echter Abenteurer sein will Auch wenn man dafür auf den Meerblick verzichten muss und nah an der Straße steht (Heitere Musik) Im schönen Oberschwaben hat Reiseleiter Siggis geführte Wohnmobilgruppe ihr heutiges Pensum von Sehenswürdigkeiten abgefahren Jetzt wartet auf dem Campingplatz das nächste Highlight mit Erlebniswert Der gemütliche Teil beginnt Hereinspaziert, hier ist es fast wie zu Hause! Doch dann wird es ungemütlich: Bei Klaus und Erika hat der Kühlschrank aufgegeben – und das bei 35 Grad im Schatten Weiß ich nicht, was wir machen sollen Der Kühlschrank funktioniert nicht Der Kühlschrank funktioniert nicht – Ein bissle kann ich reintun Ihr Klaus muss ran Er zündet nicht, er geht nicht auf Gas und auch nicht elektrisch

Da haben wir wieder was zu basteln nachher zu Hause Chaos im Kühlschrank Hier noch das Joghurt, oder was das ist Meine Frau, die will am liebsten Kaffee, alles da drin haben Obwohl der ja gar nicht kühl gehalten werden muss Im Wagen haben wir über 30 Grad, gell, oder noch mehr Das ist halt zu warm für Lebensmittel Jetzt ist Siggi gefragt Er hat ursprünglich Kraftfahrzeugmechaniker gelernt, kann er helfen? Das Ganze ist ein Gefrierer? – Ja. 70 Liter Der Kühlschrank ist da vorne? – Ja Weiter runter kannst du nicht regeln, sagen wir fünf, sechs Grad plus kannst du nicht erreichen. – Nein Ba-ba-ba, was machen wir denn da? – Gar nix machen wir Macht euch keine Sorgen – Gut Wir haben fast alles im Griff Ich kann nachher … Du hast einen Absorber-Kühlschrank drin? – Ja Den guck ich mir nachher noch mal an Jetzt mach ich hinten mal die Gitter hoch. – Mach mal Kann natürlich sein, der Gasbrenner oder die Gasbrennerdüse ist ein bissel verrußt Müssten wir gucken, wenn wir reinblasen … – Ich mach auf Während Siggi helfen will, taut alles auf Du hast ja da … den Brenner Nee, lass, lass, lass! Das hat mit dem nix zu tun Da unten – Er zündet ja! Das ist ja okay Nee, unten drunter die Leitung, die müssen wir abnehmen Heute wird das wohl nix, meint Siggi Jetzt hilft nur noch eins: Schadensbegrenzung durch Nachbarschaftshilfe Ach, Leute … – Ich hab jetzt bei mir ein Fach oben ausgeräumt Da stell ich das rein, ja? – Das ist aber nett! Und morgens kannst du klingeln, dann mach ich dir im Nachthemd die Türe auf, und du kannst das holen Ich will ja aber bloß mein Zeug, sonst nix (Sie lacht.) Das werd ich dir nie vergessen! Jetzt steht dem heutigen Highlight nichts mehr im Wege Siggi Wagner ist nämlich nicht nur der Spezialist für geführte Touren per Wohnmobil – er hält noch ein weiteres Patent Traditionsgemäß schenke ich für die Gruppe den Wein aus Aber … in der Gießkanne Darf ich euch die Gießkanne mal bringen? – (alle:) Ja, bitte Die Wagners wohnen in Biberach – am Galgenberg – und bauen dort ein wenig Wein an: Cuvée Monte Galgo Jahrgang 2018 Haben wir heute gehört, dass das ein guter Jahrgang ist Die letzte Ernte, ja – Wunderbar Im Herbst gibt’s wieder neuen Wohl bekomm’s Das Dekantieren des Weins in die Plastikgießkanne scheint Siggis Monte Galgo bestens zu bekommen (Heitere Musik) (Lässige Musik) Nima und Steve, die digitalen Nomaden, haben heute mal keinen Arbeitstag Denn hier im Epirusgebirge gibt es ganz in der Nähe eine berühmte Schlucht – die wollen sie sehen Zur Abwechslung fährt heute Nima das große Wohnmobil Es ist schon anders, als ein Auto zu fahren Aber ich find’s schön, mir macht’s Spaß Ich sitze hier oben so schön hoch Ich mach’s gern Was meint sie eigentlich dazu, dass Frauen selten so ein Fahrzeug steuern? Ich weiß es nicht! Und ich versteh’s auch nicht Also wenn irgendein Auto von irgendeinem Menschen, einem Mann gefahren werden kann, dann kann das auch eine Frau Ich verstehe nicht, warum sich Frauen da teilweise so anstellen Dann ist die Vikos-Schlucht erreicht Zehn Kilometer lang, einen Kilometer tief Boah, ist das hoch! Guck mal, da unten ist ein Haus – Ich seh’s auch grad Das könnte ich mir vorstellen. Oder? Alleine … – Ja, alleine So viele Wanderer kommen da auch nicht vorbei (Lässige Musik, leises Gespräch) Dem Guinness-Buch der Rekorde zufolge die tiefste Schlucht der Welt Siehst aus, als hättest du Hunger Frag mich mal Rhetorische Frage Ich würd gern langsam was kochen – Ja Auf geht’s (Leises Gespräch) Musst du sie abschmecken, wie viel das Die beiden sind Veganer, auch ein Thema,

zu dem Nima in ihrem Blog schreibt (Heitere Musik) Siggis Oberschwaben-Tour geht langsam ihrem Ende zu Auf dem Campingplatz von Lindau wollen sie grillen und Abschluss feiern Doch für zwei Mitfahrer gibt es schlechte Nachrichten Wir haben vorhin einen Anruf von zu Hause bekommen Erika ihre Schwester liegt auf der Intensivstation in Bad Waldsee Und jetzt sollen wir schnell noch mal hinkommen, wenn wir sie vielleicht noch lebend erwischen Die Schwester ist über 80 – wie die beiden auch In dem Alter muss man mit allem rechnen Die anderen fühlen mit, doch man kann nichts tun Erikas Schwester ist auf der Intensiv Und die wissen nicht, ob sie davonkommt Die sind jetzt grad gegangen – Aber was ist passiert? Sie war schon länger krank, hat sie gesagt. – Ach so. Ja Eigentlich wollten sie jetzt zum Abschluss gemütlich grillen, was nun? Doch Siggis Frau Petra ist im richtigen Leben Studienrätin und bleibt ganz resolut Wir machen jetzt keine Hektik, weil wenn sie vorhaben zu kommen, und wir fangen früher an, und alles ist fertig, dann ist das für die auch blöd Ich ruf die mal an Doch im Krankenhaus geht keiner ran Petras Entscheidung: Wir fangen schon mal an Siggi weiß aus langjähriger Erfahrung, wie sich die Stimmung retten lässt (Leise Gespräche) Lasst noch ein bissel Platz auf eurem Teller für die Wurst, gell? Selbst zubereitete Salate haben alle mitgebracht Das macht viel aus für den Gruppenzusammenhalt Auch wenn die Touren – altersbedingt – kürzer werden (Leise Gespräche) Früher konnte die Tour nicht lang genug sein Weil die Rentner haben unendlich Zeit gehabt Da haben wir Fünf-, Sechs-, Sieben-Wochen-Touren gefahren Und das nimmt so allmählich ab, so die Mammut-Touren, die langen Touren Das ist schade, findet Siggi Er liebte die abenteuerlichen langen Reisen Doch seine Frau Petra schätzt auch so die Geselligkeit in der Gruppe Dieses Familiäre, das mag ich so Ich mag, dass man dann zusammen- wächst, das es eine Gruppe gibt Dass man diese Leute mehr oder weniger wie eine Familie aufnimmt Die werden mir auch fehlen, wenn die Tour zu Ende ist Dann sind die beiden aus dem Krankenhaus zurück – mit guten Nachrichten Was haben euch die Ärzte gesagt? Ärzte haben wir keine gesprochen, aber nun Das Herz. – Das Herz, das ist allgemeine Schwäche In dem Alter … kommt halt viel – Herzrhythmus Ich bin so froh, dass ihr heute noch gekommen seid Dass wir wissen, wie’s euch geht Oh, dein Beistand, der ist was wert – Meinst du, das hilft? Na! – Na wunderbar Gerne, das kommt von Herzen Na – Ja, absolut Absolut – Also, danke schön So, jetzt hängen wir an Und dann kommen wir Würste essen! (Leises Gespräch) Zwar fordert das Alter bei jedem Menschen seinen Tribut, doch solange das Reisen und die Geselligkeit so viel Spaß machen, haben sie offenbar alles richtig gemacht auf Siggis Tour Und die Würste schmecken auch (Heitere Musik) Bei den Wohnmobilneulingen Hilde und Herbert stehen die Zeichen auf Weiterfahrt Jetzt machen wir erst einmal die Entsorgung, komm Das erste Mal im Wohnmobil und zum ersten Mal das Entleeren der Toilette Jetzt geht’s ans Eingemachte Das darfst jetzt du machen Hilde meint, ganz klar: Männersache Und Herbert zeigt sich als ganzer Mann Drehen aufschrauben – Uh, das duftet Kannst du schon mal zwei Meter in Deckung gehen. – Ja Aber sieht gar nicht schlecht aus, wie Spinatsauce. – Na freilich Muss ich jetzt nicht genau wissen! Da waren eben die Apfelstücke, die du nicht richtig gekaut hast, Hilde. – Mit dem Schlauch Hab nicht genau gesehen, wie du das gemacht hast Muss ich aufpassen, dass meine Brille da nicht reinfällt

Na, ehrlich, geht’s noch? Nächste Aufgabe: Das Grauwasser muss abgelassen werden Was ist denn das Grauwasser? Das ist das Badewasser, vom Waschbecken, von der Spüle Das ist nur grau Ja, aber wo ist da der Behälter? Weiß ich nicht, müssen wir gleich suchen. – Wahnsinn Reicht so – Ja, und jetzt dieses Grauwasser Ja – Wo ist das? Werden wir schon noch finden – Soll ich mal fragen? Das Altwasser oder Grauwasser, oder wie man das nennt, wo kann man das entsorgen? – Zeig ich Ihnen Der Nachbar hilft gern Das ist im Prinzip der Stutzen, wo das Grauwasser rausfließt. – Aha Auslösen kann man das hier drin Im Prinzip mit einem Schalter Der bei Ihnen sogar vorne ist, im Führerhaus Wo ist da ein Knopf? – Weiß ich nicht Müssen wir erst mal schauen, musst du dich selber beschäftigen Gucken Sie mal da oben – Da! Genau – Herbert, da musst du schauen Das ist rechts die Heizung – Ja Links ist das Abwasser – Ja, genau Uhrzeit … und die Heizung Ich glaube, nicht am Fahrzeug, sondern eher am Aufbau. – Am Aufbau Das müssen wir in der Beschreibung nachgucken. – Und wo ist die? Die haben wir wieder Vielen Dank – Am besten nachlesen in der Mappe Der Nachbar gibt lieber auf Danke für die Tipps Schönen Tag noch Herbert geht jetzt systematisch vor, Hilde guckt sich einfach um Hm, hm, hm, hm Wo könnte das sein, das Luder? Herbert? – Ja? Schau einmal her Ob du da was findest, hier vorne Schau einmal Ja, gleich – Da ist irgendwas Das ist was Gspaßiges da ist ein Abwasser Wo? – Da. Der Hebel Warte mal, nix machen Das könnte der sein, oder? Frauen und Technik, denkt sich Herbert Der da Nein, das ist die das ist die Scheibenheizung Und die – Ach, Schmarren! Ja – Nein, das ist Abwasser! Also wir vermuten mal, Hilde hat recht Oder Nebelscheinwerfer – Nein, das ist das nicht! Das ist Abwasser, schau her, da ist doch der Wasserbehälter Der schaut halt etwas anders aus – Nein Dann wäre das auch in der Beschreibung drin Ist es aber nicht Alles, was hier vorne ist, gehört … – Der ist aber da! Pech für Herbert: Die Beschreibung ist veraltet Nee, das ist für Nebelscheinwerfer – Nein, ist es nicht Doch – Nein Nein, das glaub ich nicht, dass er das ist. – Freilich ist er’s! Glaub ich nicht – Doch Deswegen nicht, weil das die ganzen Knöpfe sind für Lichter Nein, das ist er! Doch! Probier’s halt! – Warum steht’s dann nicht in der Anleitung? Hilde, das ist die Scheibenheizung – Schluss! Noch schlimmer! Sag einmal, geht’s noch? Du fährst ja auch im Winter dann – Ah, geh Scheibenheizung! Hat nix damit zu tun – Wirst du ja sehen Ich drück einmal – Ja, drück mal Jetzt drück ich – Ja, drück mal Tatsächlich! Zumachen! Na, so was Hat die Frau doch tatsächlich technischen Verstand (lacht:) Hilde, du hast recht Dafür gibt’s heute wirklich mal eine g’scheite Brotzeit auf d’ Nacht Da kommst du mir nicht so davon Das hätte ich ja nicht vermutet, dass das da unten versteckt ist Beim Entsorgen hilft der Chef des Campingplatzes Geht’s jetzt? Ja? – Jaja Geschafft! Die große Testfahrt auf der Suche nach dem richtigen Wohnmobil kann weitergehen (Heitere Musik) Auf zum nächsten See, dem Lago di Como (Singsang:) 80 darfst du fahren! Nur 80 (Heitere Musik) SWR 2020

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