Uncategorized

„Gefängnis im Gefängnis” nennen die Flüchtlinge auf Lesbos das Camp Moria Hier sind tausende von ihnen vor dem griechischen Festland gestrandet, leben in einem völlig überfüllten Lager unter unwürdigen Bedingungen Die meisten kommen aus Afghanistan, Syrien und Irak Monate, oft Jahre, warten sie auf Bearbeitung ihres Asylantrags Wer nicht schutzbedürftig genug ist, muss weg Alles schon gesehen? Klar! Berichte wie diesen gab‘s genügend Warum reden wir dann darüber? Weil es nicht aufhört Und weil die, die hier leben, sich von Europa im Stich gelassen fühlen Um’s vorweg zu nehmen: Die meisten Einheimischen sind alles andere als Rassisten Das Klischee werd ich hier nicht bedienen 2015 war das hier der Ort der Berichterstattung über die Flüchtlingsproblematik, über den Flüchtlingsstrom Und Lesbos stand auch für die Solidarität der Menschen gegenüber den Flüchtlingen Jetzt, drei Jahre später, hat sich nicht großartig was verändert Immer noch sind 10.000 Menschen auf der Insel Ich frage mich: Wie kann das sein, dass sich die Zustände nicht verändern? Dass sich keiner mehr dafür interessiert, dass keiner hinguckt Und, vor allem, wie leben die Einwohner der Insel damit? Ich bin auf dem Weg zum Camp Moria, dem Sinnbild für das Versagen europäischer Flüchtlingspolitik an den Außengrenzen. Meine Meinung Die Viertelstunde, die ich mit dem Roller zum Lager fahre, müssen die meisten, die dort leben, zu Fuß zurücklegen Kein Geld für den Bus Die müssen stundenlang unterwegs sein Fast 9.000 Menschen sind in Moria auf einem halben Quadratkilometer untergebracht Für rund 3.000 ist es ausgelegt “Welcome to Prison” steht an der Wand Ins Lager kommt man eigentlich nur mit einer Bescheinigung Ich bin ohne durch den Eingang gehuscht, die Handykamera läuft Lieber nicht nachmachen, dafür hätte ich auch ‘nen Tag in der Zelle sitzen können Außen geschützt wie ein Hochsicherheitstrakt Drinnen ein Labyrinth aus Gängen Zusammengewürfelt aus Containern, zugebaut mit Zelten, die meisten davon provisorisch hingerotzt Eine Toilette für 70 Leute Es ist stickig, laut und bedrückend Weiter hinten stinkt es nach Abwasser, das aus den kaputten Rohren fließt Und hier leben Menschen, Familien mit Kindern Manche sitzen hier seit Jahren fest Irre ist das 100 Meter neben dem Lager haben Ärzte ohne Grenzen ihre Klinik Idoia arbeite seit dem Frühjahr hier Davor war sie fünf Jahre lang im Kongo und Zentralafrika Dort seien die Verhältnisse besser gewesen, sagt sie Hier kämen sie mit der Versorgung vor allem der Kinder und Schutzbedürftigen kaum hinterher 3.000 Kinder leben in Moria Idoia erzählt mir, dass die Menschen, die jetzt ankommen, bis Februar 2019 warten müssen bevor ihr Asylantrag überhaupt bearbeitet wird Dann kann es nochmal Monate bis Jahre dauern bis klar ist, ob sie weiterreisen dürfen Die Spanierin nimmt mich mit zum Seiteneingang des Lagers Auch hier filmen wir unauffällig mit der Handykamera Hier rechts war früher ein Olivenhain Jetzt ist es voll mit notdürftig aufgestellten Zelten Und jeden Tag kommen neue dazu Ganz ehrlich, wie kann das Europa sein?

Aktuell fordern Ärzte ohne Grenzen Kinder und Schutzbedürftige von hier fortzubringen Politiker und NGOs fordern die Schließung Morias Nur knapp zwei Kilometer vom Flüchtlingscamp entfernt liegt das kleine Dorf Moria Auf den ersten Blick ein gemütliches, verschlafenes Nest Ich will von den Bewohnern hier wissen, wie sie mit der Situation umgehen In ihre Felder läuft seit Monaten die stinkende Kloake der Camp-Anlage Erst vor ein paar Tagen hätten Flüchtlinge Schafe eines Bewohners geschlachtet, um sie zu essen, erzählt der junge Mann hier rechts mit dem schwarzen T-Shirt Seine Familie betreibt einen kleinen Supermarkt im Ort Er studiert auf dem griechischen Festland, ist nur im Sommer hier und hilft im Laden der Eltern Jetzt kämen nur noch wenige Flüchtlinge hier einkaufen Mittlerweile haben sie ihre eigenen Läden rings ums Camp Dennoch seien die Dorfbewohner nicht gut auf sie zu sprechen Was nichts mit Ausländerfeindlichkeit zu tun habe, versichert er mir Nur zehn Fahrtminuten weiter südlich liegt die Hauptstadt von Lesbos, Mytilene Ich bin mit dem ehemaligen Bürgermeister verabredet Ende der 80er war er im Amt, heute führt er eine Apotheke Dass die rechten Parteien es gerade einfacher als früher haben Wähler zu erreichen, läge vor allem daran, dass die Menschen verzweifelt sind Erst die Wirtschaftskrise und dann noch die Flüchtlingskrise, das sei einfach zu viel Europa müsse endlich handeln Nur so könne sich die Lage auf der Insel wieder entspannen Dafür, dass sie ihre Grenze abriegelt – um die Zahl der Flüchtlings-Ankünfte in Europa zu minimieren – bekommt die Türkei von der EU sechs Milliarden Euro Sechs Milliarden! Und trotzdem landen jeden Tag neue Boote auf Lesbos Allein in den ersten zwei September-Wochen kamen 1.500 Flüchtlinge an Da die Insel ein sogenannter Hotspot ist, muss jeder bis zur Entscheidung über seinen Asylantrag auf der Insel bleiben Die Fähre hier, die geht nach Griechenland und die bedeutet Freiheit und Hoffnung Die Fähre da hinten, die geht zurück in die Türkei, Abschiebung Mitte September durften eintausend Flüchtlinge aufs Festland weiter Normalerweise sind es wöchentlich nur rund 200 Yahia kam im vergangenen Jahr Ihn und Volonteer Johanna treffe ich bei One Happy Family, einer NGO Sie bieten Flüchtlingen sowohl eine Mahlzeit, als auch einen Job, Freizeitgestaltung oder Sprachkurse Das Konzept: Nicht für, sondern mit den Geflüchteten! Yahias Asylantrag ist bereits abgelehnt

Bewegungsfreiheit ist ein Menschenrecht, für Flüchtlinge ist dieses Recht beschränkt Yahia hat in der Organisation zumindest einen Job gefunden Seit sieben Monaten verkauft er hier Hygieneartikel Die sind in Moria nämlich Mangelware Yahia kommt aus Algerien, Nordafrika In seinem Land herrscht kein Krieg, trotzdem ist er geflohen Immer wieder kommt es zu Terroranschläge und Entführungen in Algerien Deutsche Touristen warnt das Auswärtige Amt vor einer Reise in das Land Aber Algerier sollen mal schön da bleiben 50 Euro monatlich bekommt Yahjia von der NGO Plus die 90 Euro, die jeder Flüchtling hier vom Staat bekommt, um sich zumindest mal ein Busticket oder was zu essen zu kaufen Eigentlich ist der 25-jährige Diplom Informatiker Koch Mahmoud ist eigentlich Arzt Beide sitzen auf Lesbos fest Trotzdem kommen täglich neue Menschen mit Hoffnung auf ein besseres Leben auf der Insel an Die meisten Flüchtlings-Boote, die im Norden landen, haben sie auf dem Wasser entdeckt, die Volonteers der NGO Lighthouse Relief Sie leisten schnelle erste Hilfe und nehmen die Menschen in Empfang Doch bei weitem nicht alle Boote kommen auf Lesbos an Wenn die türkische Küstenwache sie entdeckt, bevor sie in griechischem Gewässer sind, schleppen sie sie zurück in die Türkei Auf einem Boot kommen also bis zu zehnmal so viel Menschen, wie zugelassen Fühlt sich wahnsinnig nah an Als könnte man rüberhüpfen Nur sechs Kilometer liegt die türkische Küste entfernt Dennoch ist die Überfahrt auf den Schlauchbooten lebensgefährlich Sie sind nicht für die offene See gemacht Wenn Farshad oder seine Kollegen ein Boot identifiziert haben, muss es schnell gehen: In fünf Minuten müssen sie am Auto sein, um dorthin zu fahren, wo sie das Boot erwarten Heute scheint es ruhig Farshad und Hernan nehmen mich mit weiter hoch in den Norden Dort wollen sie mir etwas besonderes zeigen

Wir fahren vorbei an Touristenstränden und kleinen Orten Viel los ist nicht Seit 2015 sei der Tourismus hier um bis zu 75 Prozent eingebrochen Einen Tag zuvor hab ich mich in der Hauptstadt umgehört Obwohl Alkis Laden direkt an der Hafenpromenade liegt, als bestes von 60 Restaurants bei TripAdvisor gelistet ist, läuft das Geschäft schleppend Die Touristen seien abgeschreckt von den Bildern und Berichten Seine Nachbarin erzählt, dass Lesbos die schwarze Insel sei Bekannt für seine Flüchtlinge Wer wolle da schon Urlaub machen? Als Alki sein Restaurant vor ein paar Jahren eröffnet hat, war er der einzige, der hallal geschlachtetes Fleisch angeboten hat Die Idee: Er wollte den muslimischen Flüchtlingen die Möglichkeit bieten, Fleisch zu essen, das ihrer Religion entspricht Trotzdem sind die Hotels gerade fast ausgebucht, nur mit Mühe bekommt man einen Mietwagen Der Grund: Mit den Flüchtlingen kamen auch die NGOs und Helfer auf die Insel Sie müssen irgendwo leben, sich fortbewegen, essen, einkaufen Geld, das in die Wirtschaft fließt Plus den monatlich 90 Euro, die jeder Flüchtling bekommt und wieder ausgibt Für die Wirtschaft sind die Flüchtlinge also nicht schlecht Alki helfe das aber wenig Wut habe er nicht auf die Flüchtlinge, sondern auf Europa, auf Deutschland, weil keiner helfe Zurück im Norden der Insel, wo ich mit Alice verabredet bin Sie lebt seit fast drei Jahren auf Lesbos, arbeitet unter anderem für das Mosaik Support Center, um – wie sie es selbst beschreibt – eine Willkommenskultur für Flüchtlinge aufzubauen Integrationsarbeit also Was das Problem ist, das ist halt keine Naturkatastrophe hier, sondern ein politisch gemachtes Gefängnis auf der Insel Lesbos Gewaltausbrüche jeden Tag. Vergewaltigungen Es ist eine richtige Hölle, produziert weil man die Leute eben in so ein Gefängnis steckt Und dann können eben Leute sagen: “Ach, die Flüchtlinge sind ja auch alle irgendwie Barbaren und die sind ja auch alle gewalttätig” Das ist für die Geflüchteten der Horror natürlich, am allerschlimmsten Aber auch für die Leute die immer darüber in den Nachrichten lesen wie scheiße ihre Insel ist Die Wand der Bushaltestelle ist mit Hakenkreuzen beschmiert Ich frage Alice ob auf der Insel ein Rechtsruck merkbar ist Ich würde sagen nein, aber es ist schwierig zu sagen Nazi oder nicht Nazi Allein mein Freund ist auch so: “Ich kann’s nicht mehr hören, ich will nicht mehr, die sollen gehen” Und dann wird’s eben Abwehrhaltung 2015 hat Alice dabei geholfen, Flüchtlinge, die im Norden der Insel ankamen, in dieser alten Käserei für ein paar Stunden zu betreuen, bevor sie nach Moria kamen Es gab einfach keinen Ruhepunkt Im Winter auch, wir haben hier Heizstrahler “Wärmt euch mal kurz auf, lasst uns Kleidung wechseln” Weil natürlich, aus den Booten rauskommen ist immer nass bis hier Hier ist dann eben so ‘ne Kleiderausgabe und meistens sind dann hier so zwei Volonteers, da stehen dann die Familien und sagen: “So ich bräuchte ein T-Shirt oder einen Pullover” und sagen “Ok, welche Größe, ist das ok?” Diese ganz konkrete Schnellhilfe ist immer so ein bisschen deprimierend Wenn man sagt: “Ok, du kannst jetzt einen neuen Pullover anziehen, aber dann sitzt du im Camp fest.” Ich hab nicht mal das Gefühl, dass ich helfen würde Generell hat Alice eher einen kritischen Blick auf einige der bald 100 NGOs, die auf Lesbos helfen wollen Es gibt auch ganz, ganz viele Leute die hier her kommen und sagen: “Was mit Refugees machen, cool.” Und dann wird’s irgendwann: “Wollen die Refugees das auch oder nicht?” Also wir haben angefangen jetzt so Treffen zu machen mit Community Leaders aus dem Hauptcamp

Ist eigentlich das natürlichste von der Welt, dass man die Leute fragt: “Was wollt ihr eigentlich?” Und die sagen halt, dass durchweg 99 Prozent aller NGOs überhaupt keinen fragen, was sie brauchen und wollen, sondern: “Wir machen jetzt unser Programm: Seminar against genderbased violence”. Das sind auch so Töpfe, die ausgegeben werden, das ist manchmal richtig unlogisch, wo viele Gelder ausgegeben werden, die es hier nicht braucht Auch andere NGO-Mitarbeiter, die ich auf Lesbos getroffen habe, stellen ihre Arbeit immer mal wieder in Frage Sie helfen den Menschen zwar auf kurze Sicht, unterstützen damit aber auch das Regierungssystem Diese Abschreckungspolitik, die gefahren wird von der EU, meinst du die schreckt die Menschen, die flüchten wollen, wirklich ab? Viele wissen das dann gar nicht Informationspolitik ist ja ganz unterschiedlich In Afghanistan im Fernsehen läuft glaub’ ich noch kein Werbespot: “Bitte kommt nicht nach Europa.” Zurück zu Farshad im Auto weiter Richtung Norden Wir sind am Ziel angekommen Ich habe das Gefühl auf eine riesen Müllhalde zuzufahren Als ich selbst über die Westen steige, begreife ich die Dimensionen Unter meinen Füßen müssen noch so viel mehr liegen Der Schaumstoff gibt nach, es riecht muffig Jede Weste, ein Mensch Worte von Farshad, die mir in Erinnerung bleiben werden Auf der Rückfahrt frage ich ihn, ob die Schmuggler hier nicht mal erwischt werden Farshad kommt aus Schweden, mit iranischen Wurzeln Hernan aus Spanien Beide konnten sich in ihrem Leben immer frei bewegen Hier haben sie täglich mit Menschen zu tun, die das nicht können Die meisten freiwilligen Helfer auf der Insel haben die Utopie von einem Europa ohne Grenzen Dann käme wohl auch niemand mehr auf dem Seeweg an So sind die Fischer der Insel oft die ersten, die den Flüchtlingen helfen Im Fischerdorf Thermis haben sie viel zu erzählen Es waren siebenundzwanzig Menschen ertrunken Und einer war halb gefressen von den Fischen Wenn die Männer auf See ein Flüchtlingsboot sehen, ist es ihre Pflicht zu helfen Ich bin mit Marily Stroux hier Die Fotojournalistin hat unter anderem einen Webguide für Migranten auf ihrem Weg durch Europa gemacht und begleitet seit Jahren die Initiative “Kein Mensch ist Illegal” Sie ist hier sowas wie die Vermittlerin zwischen Einheimischen und Geflüchteten Wir wollen das nicht, sagt er Wir wollen nicht, dass sowas stattfindet Wir können nächtelang nicht mehr schlafen, da sehen wir Albträume Wie lange kann jemand von hier, ein griechischer Mensch, das aushalten?

Der Fischer ist wütend Er hat den Eindruck, dass die Politiker die Flüchtlinge hier absichtlich festsitzen lassen um die Bewohner in die Verzweiflung zu treiben Sie zwingen uns rassistisch zu werden, ohne dass es einen Grund gibt rassistisch zu werden Das was wir sagen ist: Wo ist Europa?! Diese Menschen haben keine Schuld, sagt er In deren Position könnten wir auch eines Tages kommen Über eine halbe Million Griechen haben übrigens in den letzten Jahren ihr Land verlassen Sie dürfen nach einem besseren Leben woanders suchen Er sagt: “Ich verstehe, dass syrische Flüchtlinge hierherkommen, weil da ist Krieg Aber ich frag mich, die anderen Nationen, die hierherkommen: haben die Krieg? Was ist bei denen los?” Klar, es kommen auch Menschen in deren Ländern kein Krieg herrscht Über deren Recht hier zu sein scheiden sich auf der Insel die Geister Marily hört sich die nächsten Geschichten an Ja Er sagt, dass gestern war wieder ‘ne Bombe in Kabul und 116 Leute sind gestorben und er kommt aus Ghazni, wo es jetzt voll abgeht Und die Fischer sagen, warum kommen die, da ist kein Krieg Weil sie das nicht wissen Um an die Menschen, die auf ihrem Weg nach Lesbos ertrunken sind zu erinnern, hat Marily mit andern Einheimischen ein Denkmal errichtet Schon zum zweiten Mal ist es zerstört worden Eine faschistische Gruppe hat sich dazu bekannt Ein Katz und Maus Spiel Guck mal, hier sind die Gesichter der ersten Menschen, die auf der Liste draufstehen Und das ist schon unglaublich, weil zum Beispiel der kleine Takmani, der lebte in Athen bei seinem Vater, ist nach Syrien zurückgegangen Als der Krieg anfing, konnte das Kind nicht mehr zurückkommen, weil es kein Visa hatte und musste diesen Weg nehmen, ohne Papiere, um in das Land zurückzukommen, wo er lebte, mit seiner Familie Ertrunken Da sterben ununterbrochen Also, es ist einfach Alltag geworden und das ist das Schreckliche Und deswegen interessiert sich auch die Öffentlichkeit weniger Sterben ist Alltag geworden Leben unter diesen Bedingungen auch Genauso wie dauerpräsente Grenzschutzschiffe im Hafen von Lesbos und Einheimische, die gebeutelt sind von Finanz- und Flüchtlingskrise auf ihrer Insel Ihre Solidarität haben die meisten Bewohner behalten: Faschisten raus aus allen Vierteln, steht hier groß auf der Wand Stoppt die Abschiebung auf einer anderen In Deutschland kacken wir uns zu, wenn irgendwie 100 Flüchtlinge mehr kommen Hier kommen jeden Tag gerade 100 Also in der Woche 700 Menschen mehr Und trotzdem sind die Einheimischen irgendwie halbwegs cool damit Also natürlich ist das ein Problem für ihren Tourismus, die sind selbst traumatisiert und trotzdem sagt jeder: “Du kannst es nicht zu Lasten der Flüchtlinge legen, sondern nur zu Lasten der Politik.” Und ich glaube davon könnten wir uns in Deutschland ‘ne Scheibe abschneiden Ein bisschen weniger Hass, ein bisschen weniger Angst, bisschen mehr Solidarität und ein bisschen mehr auf’s große Ganze gucken Es ist jetzt schon wieder einen Monat her, dass ich auf Lesbos war Die Situation hat sich aber nicht verbessert, ganz im Gegenteil Deswegen die Frage an euch: Wie würdet ihr das alles lösen? Was für eine europäische Grenzpolitik würdet ihr euch wünschen? Grenzen auf für alle oder Flüchtlinge sollen dort bleiben wo sie sind? Schreibt’s mir gerne in die Kommentare! Ich gehe dann nächste Woche darauf ein im Q&A und das findet ihr auf unserem Zweitkanal!

You Want To Have Your Favorite Car?

We have a big list of modern & classic cars in both used and new categories.