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Botswana Bekannt als eines der besten Safari-Ziele aufgrund seines Tierreichtums Aber es gibt so viel mehr zu entdecken Folgt uns auf unserem 4×4 Abenteuer durch ein wundervoll-wildes Land Unsere Reise in Botswana startete im Norden weil wir den Chobe Nationalpark von Namibia aus betraten Anstelle die asphaltiere Straße zu nehmen entschieden wir uns für das Abenteuer des Chobe Riverfront Weges Die Gegend am Chobe Fluss ist eine der besten Safariorte in Botswana Nach kurzer Zeit entdeckten wir eine große Herde Impalas eine Herde Zebras mit Fohlen ein Wasserbock im Schatten und eine große Schar Pelikane Hunderte teilten sich einen kleinen Abschnitt des Flusses und bewegten sich im Takt Sie versammeln sich in so großer Zahl um besser vor Feinden geschützt zu sein Eines der Tiere, welches schwimmende Pelikane jagt ist das Nil-Krokodil Diese Reptilien sind Meister der Tarnung Sogar im flachen Wasser Jedoch kann man sie häufig beim Sonnen beobachten Ein Zebra wäre ein willkommenes Mahl für diese Krokodile Elefanten sind in keiner Gefahr Eine wichtige Rolle im Leben vieler Tiere spielt der Madenhacker welcher die Tiere von Zecken befreit Die Wege entlang des Chobe Flusses sind sehr abenteuerlich weil viele Tiere über den Weg laufen Man sollte beim Fahren immer die Büsche entang des Weges beobachten Viele Tiere wie Grünmeerkatzen bis hin zu Löwenjungen könnten sich dort verstecken Manchmal kann es sogar ein großes Hippo sein welches genüßlich das trockene Gras frisst Als wir diese Schiffstouren auf dem Fluss sahen entschieden wir uns, ebenso den Fluss zu erkunden Am nächsten Nachmittag, ging es für uns los Es dauerte nicht lange bis wir eine Gruppe Elefanten nahe am Fluss aufspürten Der Chobe NP ist bekannt für seine großen Elefantenherden Am liebsten versammeln sie sich am Fluss Hier können sie genüßlich, das frische Grass fressen Es ist außerdem ein guter Übungsplatz für junge Elefanten welche gegeneinander Kämpfen Diese zwei nahmen die Sache sehr ernst was anscheinend einen älteren Bullen besorgte Er ging zwischen die Beiden, um den Kampf zu stoppen Das interessierte die Jungtiere nicht sonderlich da sie sofort hinterm Rücken wieder zu kämpfen anfingen Ein weiteres Tier, welches den Lebensraum teilt ist der afrikanische Büffel welcher sich in großen Zahlen versammelt Kleiner und schwerer zu entdecken sind die Warane, die in diesem Ökosystem leben Am meisten interessierten uns die Hippos welche im Fluss leben Während die Sonne langsam unterging, fuhren die Boote zurück Wir haben es gerade nach Simbabwe geschafft denn wir fahren zu den Viktoriafällen Die Bürokratie war etwas intensiver hier es war ein ziemliches Chaos es fühlte sich wirklich nach Afrika an LKWs und Autos waren überall geparkt es gab kaum einen Weg durch Aber es gab auch Leute die freundlich waren und uns geholfen haben die richtigen Papiere an den richten Stellen zu unterschreiben Damit wir alle Genehmigungen erhalten Sobald man an der Grenze ankommt ist da eigentlich nur eine Schranke die manuell geöffnet und geschlossen wird Das ist die ganze Grenze Aber wir mussten noch ein Dokument ausfüllen und ich habe beinahe die Stiftkappe vom Grenzbeamten gestohlen Sehr interessanter Grenzübergang Definitiv eine ordentliche Portion Abenteuer Bei den Viktoriafällen stürzt der große Sambesi-Fluss in eine 1.7km breite Schlucht

Aufgrund ihrer Breite sind die Viktoriafälle kein einzelner Wasserfall sondern eher eine Ansammlung an Fällen Der tiefste Fall der Viktoriafälle sind 108m was kombiniert mit seiner Breite dazu führt, dass die Fälle zu den zwei größten der Welt zählen Der einzige Rivale ist der Iguazu-Fall in Südamerika Die Viktoriafälle befinden sich sowohl in Sambia als auch Simbabwe Wobei viele Leute meinen, dass die bessere Aussicht in Simbabwe liegt Andererseits kann man nur in Sambia in den Devils Pools baden Wir stehen am Rand der Viktoriafälle in Simbabwe und wir baden wir sprichwörtlich Es fliegt soviel Wasser in die Luft Der Wasserfall trägt den Spitznamen Der Rauch der Donnert Der Name macht sehr viel Sinn Wir sind klitschnass Die Menge an Spritzwasser ist immens Wenn man bedenkt, dass dies die Trockenzeit ist kann man sich gut vorstellen wie viel Wasser in der Regenzeit fliegt Es gibt mehrere Aussichtspunkte entlang der Wasserfälle welche alle eine andere Perspektive bieten Besonders beeindruckend, war der Aussichtspunkt an den Hauptfällen welcher uns mit einem Regenbogen bescherte Ein kleines Stück weiter ist ein weiterer toller Aussichtspunkt welcher einen Blick in die Schlucht gewährt Dieser Punkt ist nur für Leute geeignet die keine Höhenangst haben Da man direkt an der Klippe sitzt und in den turbulenten Sambesi Fluss schaut Wir entschieden uns dass die Aussicht vom Boden nicht reicht und buchten daher einen Helikopterflug für den nächsten Morgen Es dauerte nicht lange bis wir unterwegs waren In nur einer Minute erschien die tiefe Schlucht des Sambesi Flusses Die Aussicht aus der Luft ist atemberaubend da man die komplette Breite der Fälle sieht Nach nur dreizehn Minuten und zwei Kreisen über den Fällen flogen wir zurück Aber es war ohne Frage ein unvergessliches Erlebnis Zurück in Botswana fuhren wir nach Süden in Richtung der großen Salzpfannen in der Mitte des Landes Entlang des Highways trafen wir auf mehrere kontrollierte Buschbrände welche das Gras wegbrannten aber den Rest der Landschaft versehrten So etwas macht uns echt wütend Botswana ist so ein schönes Land mit so vielen Tieren und schöner Natur und so viel Ökotourismus aber dann fahren wir hier entlang und man sieht Müll der achtlos hingeworfen wurde Das ist eine riesige Müllhalde direkt an der Straße mit Glasflaschen und Plastik, dass durch die Landschaft fliegt Das ist sehr enttäuschend wenn man sowas sieht und es mit der wundervollen Natur um uns vergleicht Wir waren sehr froh als wir den Highway in Richtung Wildnis verließen Mehr als 100km Sand und Staub trennte uns von unserem Ziel Kubu Island In mehreren Stunden Fahrt, trafen wir genau 2 andere Autos Das ist die Wildnis, für die wir nach Afrika gekommen sind Die Landschaft in diesem Teil von Botswana ist sehr flach und vor allem von Gras bedeckt mit ein paar Büschen und Bäumen hier und da Natürlich bietet das hohe Gras ein perfektes Versteck für Steinböckchen Knapp vorm Sonnenuntergang erreichten wir Kubu Island eine felsige Landzunge, welche von majestätischen Baobab-Bäumen bewachsen ist Diese Bäume sind ohne Frage mehrere hundert Jahre alt Einige Exemplare haben sogar mehr als 2000 Jahre erreicht Sie sind echte Überlebenskünstler welche große Mengen Wasser in ihren Stämmen lagern Baobabs gibt es in allen Formen und Größen Ziemlich häufig sehen sie dabei lustig aus

Die Früchte des Baums sind bei Tieren beliebt Kubu Island grenzt direkt an eine große Salzpfanne in einem Gebiet, welches den Namen Makgadikgadi Pfannen trägt Wir entschieden uns mehr der Salzpfannen zu erkunden und entschieden uns für eine Strecke die direkt durch eine Pfanne führt In der Trockenzeit ist es einfach über die Sazpfannen zu fahren In der Regenzeit ist es sehr gefährlich Besucher werden ermutigt auf dem Hauptweg zu bleiben da das Ökosystem fragil ist Nicht jeder hält sich jedoch an die Regeln Nicht viele Tiere können in dieser apokalyptischen Landschaft überleben Der Strauß ist natürlich hervorragend angepasst Während viele Wege hart und trocken sind gibt es auch einige weichere Stellen welche extrem staubig sind Die Menge an Staub hinter dem Auto ist schwer vorstellbar Natürlich findet er auch einen Weg ins Innere Wenn man auf diesen Wegen läuft sind die Beine schnell komplett eingestaubt Am Ende des Tages war das ganze Auto eingestaubt und es dauerte eine Weile es zu befreien Nach einigen Stunden Fahrt erreichten wir unser nächstes Ziel den sogenannten Green’s Baobab Der Baum trägt viele Gravuren früherer Reisender Nicht weit weg können die Überreste von Chapmans Baobab gefunden werden In einem Dachzelt zu schlafen ist nichts für jeden vor allem nicht für Leute die Angst vor Dreck oder Staub haben Denn unweigerlich wird man irgendwann sehr dreckig und sehr staubig, wie man sieht Wenn man am Auto langklettert nachdem man staubige Wege befahren hat führt dazu, dass man von oben bis unten verstaubt ist Aber am Ende des Tages oder eher am Anfang des Tages wenn man an solchen Orten aufwacht ist es das alles wert Auch wenn es generell schwer ist irgendwelche Tiere in dieser Landschaft zu finden steigern sich die Chancen sobald man in die Nähe von Wasser kommt Nahe zu einem Wasserloch trafen wir auf diese Gruppe Elefanten welche den Schlamm als Sonnenschutz nutzte Auch wenn diese Schlammklumpen nicht so effektiv wie Staub sind, die Haut zu bedecken fuhren diese Elefanten geduldig fort In diesem Teil Botswanas können die Temperaturen schnell auf über 40 Grad steigen was schwer auszuhalten ist, ohne Klimaanlage Nach all den trockenen Landschaften freuten wir uns auf das Okavango Delta Es gibt viele 4×4 Wege die durch das Moremi Game Reserve führen mit vielen Chancen Orte zu erkunden Das Game Reserve bedeckt große Teile des östlichen Okavango-Deltas und verbindet eine permanente Wasserquelle mit trockeneren Gegenden Moremi ist eines der besten Safari Gebiete in Botswana und es ist einfach zu sehen, warum Der Tierreichtum ist sehr groß Viele Arten kann man leicht ohne einen professionellen Guide entdecken Moremi GR is außerdem perfekt für abenteuerlustige Reisende weil es nur mit Geländewagen erkundet werden kann Es gibt viele tiefe Sandwege welche eine eher holprige Fahrt bieten Ein Höhepunkt waren ohne Frage die kleinen Brücken entlang des Weges Diese Brücken sind mit unbefestigten Mopane-Stämmen gebaut welche sich frei hin und her bewegen Unser Lieblingsort war Third Bridge wo eine Mopanebrücke mit einem Wasserloch verbunden war Als wir im Caprivi-Streifen waren

haben wir ein traditionelles Instrument gekauft einen Hippo-Caller Und das ist ein einfaches Werkzeug Holz außen Kuhhaut oben drauf und ein Bambusstock in der Mitte Die echte Magie passiert wenn man seine Hand befeuchtet und dann den Bambusstock reibt denn das imitiert das Geräusch eines Hippos welches froh ist, weil es frisches Gras gefunden hat Der Effekt dessen ist das Hippos im Wasser darauf reagieren sie kommen näher ans Ufer und näher an uns heran Am Anfang waren sie noch auf beiden Seiten der Lagune aber jetzt sind sie direkt vor uns weil sie das frische Gras wollen Neben dem Spaß bei der Benutzung brachte uns der Hippo-Caller gute Resultate Fast jedes Wasserloch und jeder kleine Fluss ist von Hippos im Okavango-Delta bewohnt Den Großteil des Tages verbringen sie unter Wasser wobei nur der Kopf herausschaut Hippos leben in Gruppen manchmal mit bis zu 50 Tieren Ein ausgewachsenes Hippo ist ein massives Tier welches leicht 1500kg erreicht Terrirotialkämpfe sind nichts ungewöhnliches wie die tiefen Narben dieses Hippos zeigen Ihre Zähne können locker 50cm Länge erreichen Sie sind häufig zu sehen während der charakteristischen Hippo-Gähner welche ein wahres Spektakel sind Ähnlich wie andere Tiere, sind sie dankbar für die Dienste des Madenhackers Bei all diesen Wasserlöchern ist es immer eine gute Idee die Wassertiefe zu überprüfen bevor man durchfährt Bei längeren Strecken lässt es sich schwerer einschätzen aber man sollte nicht durchlaufen Manchmal muss man einfach hoffen dass es nicht so tief ist, wie es aussieht Wenn etwas schief geht gibt es mit Sicherheit jemand, der sich auf einen Snack freut Während Moremi viele feuchte und überflutete Gebiete bietet so gibt es auch einige Wälder Mit genug Zeit und Geduld, kann man einige Waldbewohner beobachten Sehr klein und schwer zu entdecken sind Zwergmangusten Sie leben in Familien von bis zu 30 Tieren und können normalerweise auf der Suche nach Insekten auf dem Waldboden beobachtet werden Ein Tier der Gruppe ist immer etwas höher platziert um die Gegend nach Feinden abzusuchen Ein naher Verwandert der Zwergmanguste ist die Schlankmanguste Einige der Waldgebiete zeigen, dass es eine lange trockene Saison war weil die Blätter nach Herbst aussehen Das ist ohne Frage die wildeste Campsite auf der wir je waren Heute stand erst ein Elefant direkt auf unserer Campsite Dann lief er auf den anderen Campsites rum Später abends zog eine ganze Elefantenherde durch Vor einigen Minuten sind zwei Löwen weniger als 20m an uns vorbei gelaufen Hippos rufen im Teich, 100m weit weg Es ist unfassbar wild hier und wunderschön! Eingeklemmt zwischen Moremi GR und dem Chobe Nationalpark liegt die Gegend um Khwai welche vermutlich einige der schönsten Landschaften Botswanas bietet Wegen des Wasserreichtums und des frischen grünen Grases ist diese Gegend bei Wasserböcken sehr beliebt Wasserböcke sind große, fellige Antilopen welche in Herden von 6-30 Tieren leben Sie haben charakteristische weiße Fellstreifen auf ihren Hinterteilen welche sehr nützlich bei der Orientierung sind wenn sie vor Feinden fliehen Männliche Wasserböcke haben außerdem große Hörner welche sie in Territorialkämpfen einsetzen Die Gegend ist außerdem bei großen Herden Afrikanischer Büffel beliebt welche zum Fluss kommen, um zu trinken Zusätzlich findet man viele Vögel wie die Gabelschwanzracke den Sattelstorch den Elsterwürger Kraniche

den Afrikanischen Wiedehopf den Gelbschnabeltoko und den Graufischer Unser persönlicher Höhepunkt entlang des Khwai Flusses war diese jungen Elefanten beim Baden zu beobachten Bei den hohen Temperaturen konnten wir uns gut vorstellen wie erfrischen das Bad im Nass war Typisch für junge Männchen blieb es nicht lange friedlich Botswana bietet auch schmerzliche Überraschungen Als ich heute Morgen das Dachzelt abgebaut habe klettere ich die Leiter herab und spürte sofort einen stechenden Schmerz in meinem rechten Fuß Ich bin in einen sehr dorningen Zweig getreten der direkt in meinen Fuß stach nicht sehr angenehm Später am Abend hatten wir außerdem da Glück diese nachtaktive Serval Katze, nahe unserer Campsite zu entdecken Am nächsten Morgen starteten wir vorm Sonnenaufgang und wurden sofort mit der Sichtung einer Löwin belohnt welche entspannt auf unserem Weg lief Eine kurze Zeit später trafen wir auf unseren ersten Honigdachs Honigdachse sind ebenfalls nachtaktiv Dieser hier war aber anscheinend noch hungrig da er aktiv auf dem Waldboden suchte Ein bisschen später wurde unser Tag noch besser als wir auf diesen Löwen im südlichen Chobe NP trafen Er ist auch kein Fan der ganzen Dornen Die frühe Morgensonne sah magisch aus als er entlang des Weges marschierte Es scheint, er war noch ein bisschen müde Auch wenn wir den ganzen Weg bis Savuti im Zentrum des Chobe NP fuhren sahen wir nicht viel mehr weil alles sehr trocken war Es war dann an der Zeit die Tierreichen Gegenden gegen den einsamen Westen des Landes zu tauschen Wir fuhren mehrere hundert Kilometer durch unbewohnte Landschaften Unser Ziel war die ganze Fahrt wert da es zu Botswanas wildesten und abgelegensten Sehenswürdigkeiten zählt Man nennt es die Gcwihaba Höhlen Es gibt einen nördlichen und einen südlichen Eingang zum Höhlensystem Ersterer ist etwas einfacher zu begehen weil es drei Treppen gibt In den Höhlen trafen wir schnell auf faszinierende Stalaktiten und Stalagmiten Die Erkunding dieser Höhlen ist nur für abenteuerlustige Reisende geeignet Es gibt niemanden, der sich kümmert oder den Besuch aufnimmt Um genau zu sein Niemand ist in einem 50km Radius um die Höhlen Wir waren ziemlich allein in diesen dunklen Höhlen Oder vielleicht doch nicht? Wir erkunden dieses Höhlensystem und haben uns richtig erschrocken Wir liefen entlang des Weges und leuchteten mit unseren Taschenlampen und plötzlich bewegte sich etwas und flog in unsere Richtung Hier leben tausende Fledermäuse, die in kleinen Felspalten leben Sie bewegen sich ab und an manche fliegen sogar rum Normalerweise fressen sie nur nachts aber wahrscheinlich, weil wir hier durchlaufen sind einige aufgewacht und es ist faszinierend sie zu beobachten Sie machen diese kleinen Geräusche hohe Stimmen wahrscheinlich kommunizieren sie miteinander Ein sehr faszinierender Ort! Diese kleinen Hufeisennasen sind nur 7cm lang und wiegen 6g Sie leben bevorzugt in Höhlen in Gruppen von Hunderten von Tieren Kurze Zeit später trafen wir auf Ägyptische Schlitznasen welche etwas größer sind Sie fühlten sich deutlich gestörter Viele von Ihnen flogen umher als wir näher kamen Wir entschieden uns die Höhlen noch etwas tiefer zu erkunden Wir suchten für mehr als drei Stunden um die Verbindung zwischen Nord und Südeingang zu finden Wir versuchten alles und krabbelten sogar durch enge Spalte aber, es war zwecklos Wir haben jetzt den nördlichen und den südlichen Eingang erkundet aber wir haben die Verbindung nicht gefunden Anscheinend gab es in der Vergangenheit ein Seil welches beide Eingänge verband aber es ist nicht mehr da und an einer Stelle ging es 2m runter Also entschieden wir uns, es dabei zu belassen und mit den tollen Erinnerungen zu gehen

anstelle in den Höhlen verloren zu gehen aber wow – was für ein cooler Ort Ein bisschen später sahen wir ein örtliches Fußballspiel und fanden uns bald am Grenzzaun zu Namibia Der Weg schien erst in Ordnung zu sein aber war schon bald komplett überwachsen Nach vielen Kilometern auf sandigen Wegen dachten wir, wir könnten ein bisschen Zeit auf dem Highway gutmachen Das klappte jedoch nicht wie geplant Botswana bietet einen großen Reichtum an 4×4 Wegen Aber wenn ihr denkt, dass Offroading stoppt sobald die asphaltiere Straße beginnt dann irrt ihr euch Schaut euch das an Das ist einer der großen Highways des Landes und er ist übersäht mit Schlaglöchern welche manchmal 20-30cm tief sind Es dauerte länger als erwartet aber wir kamen trotzdem an unserem Ziel an Tsodillo Hills ein Ort mit vielen tollen Felszeichnungen Zusammen mit unserem Guide erkundeten wir den Rhino Weg um die Gegend zu erkunden Diese Hügel haben eine wichtige kulturelle und spirituelle Bedeutung für die San Menschen Diese Menschen waren die mittleren Steinzeitmenschen Und der Stamm hieß !Kung Dieser Stamm malte diese Zeichnungen sie nutzen Hämatit Kohle Ortstein gemischt mit Tierfetten Urin und Blut Hier sieht man das Zebra Man sieht es nicht mehr komplett, weil Besucher es immer wieder berührt haben Der Jackal Kudu und Baby-Kudu und die Löwen sie man sieht zeigen, dass hier mit Fingern gemalt wurde Hier ist die Giraffe langer Hals Beine und der Schwanz Hier ist das Vieh Steinböckchen Baby Eland und die Mutter Antilope und ein geometrisches Design Das geometrische Design wurde von Heilern in spezifischen Ritualen benutzt Es gibt eine Vielzahl an Felszeichnungen Manche sind verschwommen andere noch deutlich zu sehen Manche waren einfach zu erkennen andere waren eher abstrakt wie dieser Pinguin Unser Guide zeigte uns außerdem ein altes Spiel welches noch heute gespielt wird Ich werfe den Stein hoch und während er in der Luft ist nimmt die gleiche Hand die Steine hier raus dann muss ich ihn fangen und wenn man nicht fängt? Dann hast du versagt! Wir verbrachten eine letzte Nacht am Okavango welchen wir zum ersten Mal seit Namibia sahen Immer auf der Suche nach neuen Abenteuern entschieden wir uns den Okavango auf einer klapprigen alten Fähre zu überqueren Diese Fähre ist der einzige Weg über den Okavango um auf die Ostseite in Botswana zu gelangen Der Zustand des Führerhauses war nicht sonderlich vertrauenserweckend Ebensowenig die Rettungsringe oder wozu auch immer diese halbe Flasche genutzt wurde Aber das war genau das Abenteuer für welches wir nach Botswana gereist waren Immerhin funktionierten die Motoren und so bewegten wir uns langsam in Richtung Ostseite Nach ein paar Minuten kamen wir auf der Ostseite an Ironischerweise sahen wir den Fluss in den nächsten 50km nicht mehr daher drehten wir um, und fuhren zurück Auf unserem Weg nach Süden in Richtung Kalahari verbrachten wir eine weitere Nacht in der Wildnis an einem wundervollen Ort Die Kalahari Wüste ist nicht auf einen Nationalpark in Botswana beschränkt sondern bedeckt viel mehr den ganzen Süden des Landes Ein geschütztes Gebiet ist das Central Kalahari Game Reserve welches wir besuchten Gleich am Anfang trafen wir auf dieses lustige Duo Generell ist das Gebiet sehr beliebt bei Steinböckchen von welchen wir viele sahen Wir sahen auch unser erstes junges Steinböckchen welches wirklich winzig war Wenn ihr dachtet, dass die Schlaglöcher auf dem Highway schlimm waren dann präsentieren wir euch stolz Botswanas tiefstes Schlagloch

Schaut euch das an Das Central Kalahari GR ist ein sehr trockener Ort welcher von Gras Büschen und einigen Pfannen dominiert wird Im Vergleich zum Okavango Delta sieht man nicht so viele Tiere Aber mit ein bisschen Geduld hat man eine gute Change Springböcke Kudus Gnus und Oryx zu sehen Sie versammeln sich vor allem an den Wasserlöchern des Parks und teilen begierig das Wasser Die niedrige Vegetation erlaubte es uns weiter in die Ferne zu schauen und so entdeckten wir unsere ersten Löffelfüchse Löffelfüchse suchen normalerweise in Paaren nach Nahrung welches sie mit ihren großen Ohren finden Überraschenderweise ernähren sie sich vornehmlich von Insekten Viele Landschaften gleichen sich im Park eine Ausnahme war diese schwarze Pfanne Das Glück war einmal mehr auf unserer Seite als wir auf ein Rudel Wildhunde trafen Wildhunde zählen zu den gefährdesten Säugetieren es gibt nur noch ein paar Tausend Sie sind hochentwickelte Jäger die in Rudeln von 5-40 Tieren jagen und dabei ihre Beute bis zur Erschöpfung jagen Auch wenn sie selbst hervorragend Jäger sind sind sie manchmal das Opfer von Löwen Wenn man die Kalahari erkunden will muss man aufs viele Fahren auf sandigen Wegen vorbereitet sein oft mit einem Tempo von 30kmh pro Stunde Schneller zu fahren kann zu einer Katastrophe führen Wir fanden uns bald auf Wegen welche häufiger von Vieh als von Autos genutzt wurden Für mehr als die letzten fünf Wochen haben wir unsere Pläne spontan gemacht Alle Distanzen alle Ziele die wir uns gesetzt hatten alles hat geklappt Aber anscheinend habe ich ein kleinen Rechenfehler gemacht Wir fahren gerade durch die Kalahari und es stellt sich heraus dass von jetzt an es ist 17:00 Uhr bis morgen Abend müssen wir noch 700km fahren was in Botswana enorm viel ist weil man manchmal nur 30-40kmh fahren kann Wir fahren schon den ganzen Tag wir sind seit 11h unterwegs und wir sind vielleicht 200km gefahren Ich weiß nicht ganz was wir machen ob wie den ganzen Tag und die ganze Nacht fahren aber 700km stehen auf dem Plan Natürlich fuhren wir durch die Nacht Mit mehreren hundert Kilometern vor uns hatten wir keine andere Wahl Der einzige Lichtblick war, das wir einen Springhasen entdeckten ein lustiger Hase, der wie ein Känguru rumhüpft Halb eins erreichten wir schließlich eine Campsite Früh am nächsten Morgen ging es weiter auf dem Weg in den tiefen Südwesten Botswanas Die sandigen Wege machten viel Spaß und die Strapazen der Nacht waren schnell vergessen Unser Ziel war der Kgalagadi Transfrontier Park Ein Nationalpark der Wildnis von Botswana und Südafrika verbindet Charakteristisch für die botswanische Seite sind sandige, rote 4×4 Wege welche unberührte Natur durchqueren Entlang der Wege, wächst vor allem Gras und viele dornige Büche Typisch für die Kalahari gibt es auch einige trockene Pfannen Beeindruckend ist die Anzahl an Wirbelwinden welche aus dem Nichts entstehen Sie durchqueren die Pfanne und verlieren all ihr Momentum sobald sie den Pfannenrand erreichen Der trockene Boden ist außerdem sehr beliebt bei afrikanischen Erdhörnchen welche man häufig auf der Suche nach Wurzeln, Samen und Insekten sieht Sie haben sehr runde Gesichter und buschige Schwänze was es einfach macht, sie von einem anderen Bodenbewohner zu unterscheiden dem Erdmännchen Erdmännchen zählen zu den niedlichsten Tieren und es ist hart dem zu widersprechen Erdmännchen sind immer wachsam Sie beobachten den Himmel auf der Suche nach Feinden Nach einem langen Tag auf wundervollen Sandwegen erreichten wir unsere Campsite wo wir von einigen Nashornvögeln empfangen wurden Diese Vögel sieht man häufig

im südlichen Afrika da sie in einer Fülle an Habitaten leben Sie sind neugierig und zeigen wenig Angst vor Menschen Es gibt zwei verschiedene Subspezies von Nashornvögeln im südlichen Afrika den Rotschnabeltoko und den Gelbschnabeltoko wobei man zweiteren häufiger sieht Nashornvögel leben am Boden während des Tages immer auf der Suche nach Nahrung Ihre Nahrung reicht von Insekten zu Früchten und manchmal Geckos Die untergehende Sonne strahlte diese Vögel toll an während sie im Sand nach Insekten und Samen suchten Wir beobachteten sie bis die Sonne untergegangen war und der Gesang der Vögel von den Rufen der Dickschwanzgeckos ersetzt wurde Der nächste Tag führte uns auf die Südafrikanische Seite des Parks wo wir auch größere Tiere sahen Darunter war ein weiblicher Springbok mit ihrem frischgeborenen Jungen Weiterhin erspähten wir die bekannten schwarzmähnigen Kalahari Löwen Wir erkundeten den Park für viele weitere Stunden auf der botswanischen Seite in dem wir auf wunderschönen roten Sandwegen fuhren Dabei dachten wir uns dass dieser Park ein unberührtes Juwel Botswanas ist Dasselbe gilt für ein Gebiet nördlich des Parks dem Kaa Kalahari Concession Area Diese Gegend ist genauso wild und einsam wie der Rest der Kalahari Wundervolle offene Savannen und offene Pfannen zeichnen die Gegend aus Wir wussten, dass dies unsere letzte Nacht in der echten Wildnis sein würde Daher schauten wir wehmütig dem Sonnenuntergang zu Wir machten uns ein schönes Feuer Genossen unsere Einsamkeit zusammen und bewunderten die Millionen Sterne am Himmel Am nächsten Morgen bauten wir das Dachzelt ab und fuhren zurück in die Zivilisation Botswana Das war ein klasse Abenteuer mit Erinnerungen für die Ewigkeit Wir haben den Wert wilder Natur gelernt Tiere die wild und frei leben die durch ihre natürlichen Habitate streifen die vollkommen glücklich ohne menschlichen Einfluss leben Es ist unsere Pflicht diese Ökosysteme zu schützen damit zukünftige Generationen all diese Orte unserer Welt bestaunen können

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